Söder oder Laschet? Eine absurde Diskussion

Eigentlich sollte es ja bei der Wahl des Kanzlerkandidaten ganz einfach sein wie beim Pferderennen: Man geht mit dem Pferd an den Start, das am meisten Siegeschancen verspricht. So sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Union mit dem Kandidaten in den Wahlkampf zieht, der am meisten Zugkraft hat – und das ist nun mal unbestrittenermaßen mit weitem Abstand Söder.
Das Lamento der CDU, ihr Parteivorsitzender Laschet würde dadurch beschädigt, ist doch völlig unsachlich. Wenn man dem folgen würde, könnte es niemals einen CSU-Kanzlerkandidaten geben, denn der würde ja immer so gesehen den CDU-Parteivorsitzenden beschädigen.
Am besten und demokratischten wäre es ja, wenn man sämtliche Unionsparteimitglieder abstimmen ließe.
Nobel von Laschet wäre es übrigens, wenn er sagen würde, er sehe ein, dass er nicht der Typ des Volkkstribuns ist, sondern andere Qualitäten habe; er lasse daher Söder den Vortritt. Und wenn er Humor hat, könnte er unter Anspielung darauf, dass er die größere Partei führt, sagen:
„Ich kann mir keinen Besseren vorstellen, der unter mir Kanzler wird.“

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