Glück und Pech für die C-Parteien: Kann man seine Stimme bei der Briefwahl zurück nehmen?

Morgen finden die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-
Pfalz statt. Und da wird die Frage aufgeworfen, ob sich die Fälle Hauptmann, Löbel und Nüßlein nachteilig für die CDU auswirken würden. Die herrschende Meinung sagt: „Nein!“ Denn in Zeiten der Corona-Krise haben ca. 50 %  der Wähler die Briefwahl bevorzugt und ihre Stimme bereits abgegeben.
Da stellt sich nun vielleicht mancher Wähler im Hinblick auf die Skandale die Frage, ob man seine bereits abgegebene Stimme vor Wahlschluss wieder zurück fordern kann. Wahrscheinlich nicht, denn das würde womöglich ein großes Kuddelmuddel geben, wenn ganze Massen von Wählern ihre Stimme zurück nehmen würden.
Die C-Parteien haben also bei den Wahlen zugleich Pech und Glück: Pech insofern, als die Skandale gerade kurz vor der Wahl aufkamen und Glück insofern, als viele Wähler ihre Stimmen bereits abgegeben hatten.
Wenn man also errechnen wollte, was der wirkliche Wählerwille ist, so müsste man die Verluste der CDU/CSU verdoppeln, weil ja schon die Hälfte der Wähler vorher gewählt hatte.

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