Corona – Der falsche Weg: Wer redet über die Alten?

In den Seniorenheimen wurde geimpft. Damit ist anscheinend das Thema „Alte und Corona“ erledigt.Der Fokus der Medien richtet sich nun fast ausschließlich auf die Kinder: Die armen Kleinen müssen wieder in die Schule, weil sie sonst Opfer der häuslichen Gewalt werden oder sich langweilen. Und beim Homeschooling geraten viele Kinder ins Hintertreffen.
Alles gut und schön! Aber man sollte auch die vielen Alten nicht aus dem Blick verlieren. Für sehr viele war der tägliche Gang ins nächste Lokal zum Mittagessen der einzige soziale Kontakt, der ihnen noch verblieben ist. Nun sitzen sie stattdessen einsam vor ihrer Fertigpizza oder finden: „Ach, ich brauche heute nichts.“
Wir sind ein Volk der Alten geworden und da hätte man doch einmal ihnen zu Liebe untersuchen können, wie hoch denn eigentlich die Ansteckungsgefahr in gut geführten Lokalen überhaupt ist. Mir ist hierzu nur bekannt, dass das Infektionsrisiko in Biergärten 1:1000 beträgt. In Lokalen mit Abständen und Plexiglasscheiben zwischen den Tischen wird es kaum anders sein. Da haben viele Wirte leider umsonst investiert, weil man lieber pauschal schließt anstatt genau zu untersuchen. Blinder Aktionismus ist so etwas! Und wie ich Frau Merkel kenne, wird das so weiter gehen.

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