Gewalt an Schulen – das falsche Rezept

(Zum Bild: Die Kinder von heute haben nicht nur körperlich schwer zu tragen an ihrem Schulranzen, sondern sie tragen auxh seelische Lasten mit sich)

Die körperliche und psychische Gewalt gegen Lehrer an deutschen Schulen hat deutlich zugenommen. 61 Prozent der Schulleiter berichten von entsprechenden Vorfällen in den vergangenen fünf Jahren, wie eine Erhebung im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung ergeben hat. Im Vorjahr waren es noch 48 Prozent gewesen.
Wo soll das noch hinführen und was ist dagegen zu tun? Die Medien sind sich einig: Die Schulen brauchen Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Psychologen; allerdings schief liegen würden diejenigen, die meinen, früher sei alles besser gewesen.
Zur letzteren Kategorie gehöre ich. Ich sehe die Ursache für all diese Erscheinungen in der Zerstörung der Familie, an deren Stelle nun Fachkräfte treten sollen. Es entspricht unserer Service- Mentalität, dass wir anderen übertragen, was unsere ureigenste Aufgabe wäre: Kinder werden schon im frühesten Alter in der Kita abgegeben und später sollen die Schulen sie zu anständigen Menschen erziehen. Nur funktioniert das leider nicht so: Kinder brauchen viel Liebe, wie sie nur eine intakte Familie bieten kann.
Wie sieht denn das Leben aus der Sicht eines Kindes aus? Frühmorgens wird es aus dem tiefsten Schlaf gerissen, weil die Mutter in die Arbeit muss und vorher das Kind in der Kita abliefern muss. Für Frühstück und Ankleiden bleiben kaum Zeit. Alles läuft im Eiltempo ab und das Kind kommt so zu der Überzeugung, dass es ein lästiger Störfaktor ist. Und so entwickelt es sich u.U. selbst zum Störfaktor in der Gesellschaft.
Ja, früher war alles besser, denn die Frauen konnten frei entscheiden, ob sie Hausfrau sein oder in den Beruf gehen wollten und die meisten entschieden sich für den schönsten Beruf der Welt: Hausfrau:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/
Heute dagegen müssen viele Frauen arbeiten, weil bei den Paaren der eine allein schon die hohen Mieten von heute verdienen muss. Früher reichte das normale Einkommen des Mannes für den gesamten Unterhalt der Familie einschließlich Wohnung in der Stadt. Das zeigt, dass wir trotz des dauernden Geredes vom Aufschwung einen Niedergang erlebt haben.

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