Der Fall Amthor ist noch schlimmer


Da hilft dem Mann nicht mehr die Behauptung, er sei nicht käuflich, sondern es bleibt ihm nur der Rücktritt:
Schlimm genug, dass er für das amerikanische Unternehmen „Augustus Intelligence“ Lobbyarbeit betrieben und dafür unter anderem einen Direktorenposten und 2817 Aktienoptionen und sonstige Vorteile erhalten haben soll. Er hat sich durch diese Dummheit den Ruch der Käuflichkeit aufgeladen und wer so dumm ist, gehört nicht in das Haus, das sich selbst als das „Hohe“ nennt.
Besonders traurig ist, dass der junge Abgeordnete in den Augen der Jugend ein Hoffnungsträger war. Die Jugend hat ja gegen die Alten im Parlament mit der Bewegung „Fridays for Future“ revoltiert und da hätte gerade ein junger Mann wie Amthor Brücken bauen können. Deshalb wurde er wohl auch von seiner Partei aufgestellt. Nun hat er die Hoffnungen vieler junger Leute und auch die seiner Partei bitter enttäuscht.
Wie will er nun in Veranstaltungen vor die Besucher treten, wenn ihn (zu Recht) ein gellendes Pfeifkonzert empfangen wird. Wohlgemerkt, damit möchte ich nicht sagen, dass man auf diese Weise seine Versammlung stören soll, aber man könnte ihm zum Beginn seines Auftritts doch klar zu erkennen geben, was man von ihm hält.

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