„Tolle“ Veränderungen beim Fernsehen

Öfter mal was Neues! Das gilt nicht nur in der Mode, sondern auch beim Fernsehen. Im Laufe der Zeit hat sich einiges geändert, nicht nur zum Vorteil.
Um mit dem Erfreulichen anzufangen: Im BR werden neue Programmabschnitte immer mit sehr schönen Bildern eingeleitet. Vor-„bild“-lich!
Finster sieht es bei der ARD aus: Da startet die Tagesschau aus dem Dunkel. Wer kommt denn auf so eine Idee? Da sieht es bei allen anderen Nachrichtensendungen besser aus, beispielsweise bei RTL.
Noch etwas hat sich in den Jahren geändert: Früher saßen die Nachrichtensprecher*innen brav hinter ihrem Tisch und lasen die Nachrichten vor. Dann plötzlich erhoben sie sich, um bei Wahlsendungen die Statistiken zu erläutern. Und so entstand ein neuer Trend: Vor allem die Nachrichtensprecherinnen kamen hinter ihren Schreibtischen hervor und stehen nun ganz sichtbar im Bild.
Obwohl ich als Mann ja Frauen gerne sehe, finde ich das nicht gut. Vielleicht liegt das ja an mir, denn ich stamme noch aus einer noch nicht „entmannten“ Generation. Was das bedeutet, habe ich in einem meiner Aphorismen so beschrieben:

Wenn eine Frau einen Mann sieht, sieht sie einfach einen Mann. Wenn aber ein Mann eine Frau sieht, sieht er ein Sexobjekt.

So ganz stimmt das freilich nicht, aber ich sehe halt eine Nachrichtersprecherin im Ganzkörperbild als Frau und nicht als sachlich agierende Fernsehredakteurin. Und da stellen wohl nicht nur bei mir völlig sachfremde Gedanken ein: Hungerhaken, unsportlich, Busen zu hoch gehoben, tolle Frau … Nicht alle sind halt eine von der Gröben.
Und dann denke ich mir, dass durchweg bei allen Sendern eine Dicke fehlt. Ob die dicken Frauen da nicht mal protestieren sollten? Ein Typ wie Oprah Winfrey könnte doch auch mal den Bildschirm füllen.

Anderes Thema: Früher erschienen nur die amerikanischen Präsidenten bei bedeutenden Nachrichten zwischen zwei Fahnen.  Das sollte dem Gesagten mehr Bedeutung verleihen. Nun erscheinen auch unsere Politiker zwischen Fahnen von Deutschland und der EU. Zunächst beschränkte sich das auf den Bundespräsidenten und die Kanzlerin. Dann folgte Minister Maas. Und nun machen das auch die Provinzfürsten. Ein wenig lächerlich wirkt das schon, wenn Laschet zwischen der deutschen Fahne und der seines Landes versucht, sich als Kanzlerkandidat zu präsentieren.
Ich hätte da noch einen Tipp: In der Nazi-Zeit gab es im Radio Sondermeldungen, die mit Fanfaren eingeleitet wurden. So was fehlt uns noch, Herr Laschet!

 

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