Heute ist der Tag der Familie

Heute ist ein trauriger Tag, nämlich der Tag der Familie:
Zunächst einmal ist dieser Tag, der uns den Wert der Familie bewusst machen soll, sang- und klanglos in Vergessenheit geraten. Oder haben Sie von irgend einem Politiker oder Kirchenmann gehört, dass er diesen Tag in Erinnerung gerufen hätte? Das würde nur Ärger geben, denn dann würde man feststellen müssen, dass die Familie immer mehr kaputt gemacht wird:
Unsere Wirtschaft entwickelt sich immer mehr so, dass nicht die Arbeit zu den Menschen kommt, sondern umgekehrt die Menschen fern von der Heimat und Familie  unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Das haben wir gerade in der Fleischindustrie gesehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/14/fleischindustrie-ich-bin-entsetzt/
Aber auch sonst ist ein immer größer werdender Teil der Menschheit in der Ferne beschäftigt: als Erntehelfer, als Bauarbeiter (Katar), als Besatzung in Kreuzfahrtschiffen, …
An sich heißt es ja in der UN-Menschenrechtscharta: „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“ Und auch das Grundgesetz stellt die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates. Aber das nützt alles nichts.
Die Hausfrau ist nicht mehr das Herz der Familie, sondern wird zum rückständigen „Heimchen am Herd“, denn unsere Wirtschaft braucht sie wie in Kriegszeiten als Arbeitskraft.
Vielleicht hat ja Bischof Bertram Meier jedenfalls insofern Recht, als er meint, wir sollten uns in der Corana-Krise einmal besinnen: Sind wir auf dem richtigen Weg?

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