Corona: Falsche Zahlen?


Wir haben ja schon bei uns schon zwei Rechenfehler im Zusammenhang mit der Corona-Krise erlebt, einen davon von unserem Gesundheitsminister.
Aber auch aus China hörten wir unterschiedliche Zahlen: Mal gab es weniger Tote in Wuhan und dann doch mehr.
Und so fragen wir uns, ob es eine „kreativer Buchführung“ geben wird, wenn es von der Zahl der N
euinfektionen abhängt, ob ein Land oder eine Stadt sich abschotten muss.
Wie sieht so eine kreative Buchführung im Gesundheitswesen aus? Ich kann mich an zwei Fälle erinnern:
Die Kliniken sind natürlich bestrebt, bei Krebsbehandlungen eine schöne Erfolgsstatistik vorweisen zu können, und so starben die Patienten früher eben nicht an Krebs, sondern an Lungenversagen oder Kreislaufkollaps
usw., bis dann geregelt wurde, dass als Krebs verstorben jeder gilt, der innerhalb von 5 Jahren gestorben ist.
Ein anderer Fall ist mir von einem verseuchten See bekannt, dessen Ruf man nicht schädigen wollte. Daher entnahm das Gesundheitsamt
die Wasserproben in aller Frühe, als der See noch nicht von Badenden aufgewühlt war. Bei späteren Probeentnahmen hätte das Baden verboten werden müssen.

Um nun auf Corona zu kommen: Da kann man gründlich sein und viel testen. Dann hat man natürlich mehr Fälle, als wenn man nicht so genau hin schaut.
Wie kreativ man zählen kann, sehen wir gerade am Beispiel Russland. Die dort veröffentlichten Zahlen glaubt im Westen kein Mensch.

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