Der Verlust der Generationenintelligenz

Generationenintelligenz: Was ist denn das nun wieder? Es ist etwas, was immer mehr verloren geht, obwohl wir es dringend bräuchten.
Zunächst einmal steht durch wissenschaftliche Untersuchungen fest, dass wir immer dümmer werden, d.h.: der IQ sinkt ständig:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn nicht der von mir entdeckte Dummheitsquotient (DQ) immer größer würde:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/

Klingt alles ziemlich abstrakt, meinen Sie? Nehmen wir also ein konkretes Beispiel: nämlich die Nahrung. Schon der gute alte Hippokrates sagte vor etwa 2500 Jahren: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Im Laufe vieler Jahrhunderte haben die Menschen nicht nur herausgefunden, was genießbar ist und was nicht. Sie haben auch die Wirkungen der verschiedenen Nahrungsmittel festgestellt. Ich halte das für die größte Leistung der Menschheit. Überlegen Sie mal, ob Sie in der Lage wären, heraus zu finden, für was die Brennnesseln gut sind. Und dann vergegenwärtigen Sie sich mal, wie viele Pflanzen es gibt, von denen die Alten genau gewusst haben, welche Wirkungen sie hatten.
Mag auch die normale Hausfrau in dieser Beziehung nur sehr begrenzte Kenntnisse gehabt haben, so hat sie doch so gekocht, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hatte. In den Speiseplan der Generationen war das Wissen über die gesundheitlichen Wirkungen der Nahrung „einprogrammiert“. Mit anderen Worten: In der Tradition der Speisepläne ist eine gewaltige Menge an Intelligenz enthalten.
Uns ist das zu wenig bewusst und deshalb vergessen wir diesen unermesslichen Schatz immer mehr. Die Zubereitung der Nahrung erfolgt heute nach anderen Gesichtspunkten: Essen kochen muss heute schnell gehen. Oder man kocht etwas ganz Ausgefallenes oder Exotisches. Manche richten sich auch nach der Reklame: Wenn etwas besonders gesund sein soll, wird das gekauft.
Und nur wenige fragen sich, was die Folgen dieser völligen Umstellung sind. Hat vielleicht die Entmannung der Männer hier eine ihrer Ursachen?
Oder liegt das an der Chemie in den Nahrungsmitteln? Heute ist sie sogar dort enthalten, wo wir denken, etwas ganz Natürliches vor uns zu haben. So wird dem Salz Chemie zugesetzt, um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Sogar Bier, das angeblich nach dem Reinheitsgebot gebraut wird und schadstoffärmer als die Muttermilch sein soll, enthält Chemie:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Es gab eine Zeit, da hat man sich die Marmeladen noch selbst gekocht und hätte sich nie „schaumstoffverhütete“, pestizidbelastete Marmelade aufs Brot geschmiert.
Ein Wissenschaftler sagte kürzlich in einem Fernsehbeitrag, auch die Kuhmilch sei gar kein natürliches Lebensmittel mehr. Wenn ich an meine Jugend zurück denke, musste ich jeden Morgen Milch holen. Und heute?
Wenn Sie heute im Supermarkt einkaufen, ist fast alles in Plastik verpackt, nicht nur Käse oder Wurst, sogar Obst und Gemüse. So gelangen Plastikbestandteile wie Bisphenol A in unseren Körper. Eigentlich sollte man ja die Wurst und den Käse nach dem Einkauf sofort aus der Plastikverpackung entfernen, aber wer tut das schon? Und so wundern sich Eltern, wenn ihre Kinder ADHS haben und sich die Reifung bei Buben verzögert.
Und was sagt uns unser von Mikroteilchen belastetes Gehirn dazu? „Alles halb so schlimm! Alles nur Panikmache!“
Noch etwas zum Thema Generationenintelligenz: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Jugend schon genau so „alte“ Augen hat wie die Großeltern? Immer mehr brauchen Brillen. Warum wohl?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Gut, dass wir die künstliche Intelligenz erfunden haben. Wir werden sie vielleicht brauchen.

 

Ein Kommentar zu „Der Verlust der Generationenintelligenz

  1. Vielen Dank, für die Zusammenstellung dieser Punkte, so übersichtlich, in einem Beitrag. Es bietet so immer wieder die Möglichkeit, sich das vor Augen zu führen – und hoffentlich entsprechend zu handeln.
    Ich schreibe nur: Guten Appetit!

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