Schlappe Gastronomie – Warum wehrt sich keiner?

Nach meiner Meinung ist die fortdauernde Schließung der gesamten Gastronomie verfassungswidrig.
Gerade erfahren wir, was einer Wiedereröffnung der Lokale im Wege steht: Das Ausschenken von Alkohol macht nach Ansicht von Bayern und und Nordrhein-Westfalen Corona-Lockerungspläne für der Gastronomie besonders schwierig. Also das Argument zieht überhaupt nicht. So gesehen könnte man auf jeden Fall die Cafés öffnen. Wer trinkt dort schon Alkohol? Das könnte man im übrigen ja auch verbieten.
Für Gasthäuser könnte man vorschreiben, dass jeder Gast nur eine Nummer bekommt, die ihn zum Bestellen von einem einzigen alkoholischen Getränk berechtigt. Man könnte vorschreiben, das im Lokal Maskenpflicht herrscht, bis jemand seinen Tisch erreicht hat, der natürlich genügend Abstand vom nächsten haben muss. Für Bedienungen, Köche und Art der Speisen könnte man strenge Regeln erlassen. Was soll dann noch passieren?
Ich halte es für einen großen Fehler, dass die Gastronomie nicht das Verfassungsgericht anruft. Dort würde man sicher eine differenzierte Regelung erreichen können. Das Beispiel der Entscheidung über das Demonstrationsverbot zeigt, dass das Verfassungsgericht solche pauschalen Regulierungen nicht hinnimmt.

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