Corona: Die „Orgien“ der Kanzlerin

Die Kanzlerin bezeichnete die nun geführten Debatten über die schrittweise Normalisierung unseres Lebens mit Corona in unangemessener Weise als „Öffnungsdiskussions-Orgien“.
Sie hat ja durch Ihre Politik diese Diskussionen provoziert. M.E. ist ihre Vorgehensweise verfassungswidrig: Sie hätte differenzierter darüber entscheiden müssen, was zugelassen werden kann und was nicht.
Nehmen wir als Beispiel die Gastronomie, bei der Tausende von Betrieben pleite gehen müssen, weil sie in absehbarer Zeit keine Einkünfte haben.
Weshalb dürfen Gasthäuser nicht unter strengen Auflagen öffnen wie beispielsweise diesen:
> Tische mit gebührendem Abstand
> nur gekochte bzw. gebratene Speisen (kein Brot oder Salat)
> mit 2m Abstand servieren (Mundschutz!)
> Toilettenbenutzung einzeln ohne engen Begegnungsverkehr
> Desinfektionsspraybenutzung
Wenn dies von den Gesundheitsämtern überwacht würde, wäre doch eine Gefährdung der Gäste so gut wie ausgeschlossen.
Jedenfalls kann sich jemand, der im Schuhgeschäft Schuhe anfasst, die sein Vorgänger infiziert hat, viel leichter ein Corona-Virus einfangen. Und wie will man da die Infektionsquelle zurück verfolgen?
So ließen sich viele Beispiele bilden, die zeigen, dass man bei der Lockerung der Schutzmaßnahmen umsichtiger und gerechter vorgehen könnte.
Ob sich bald das Verfassungsgericht an der „Orgie“ beteiligen wird?

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