Ein hässliches, trauriges und doch schönes Bild

Ich gebe zu: Das ist keine fotografische Meisterleistung. Aber das Bild zeigt etwas Rührendes: Jahr für Jahr bauen Naturfreunde im Frühjahr einen niedrigen Plastikzaun, um die Kröten daran zu hindern, über die Straße zu einem See zu laufen. Die Naturfreunde sammeln die Kröten ein und tragen sie über die Straße. Schön, dass es noch solche Menschen gibt, die sich freiwillig eine solche Arbeit aufhalsen.
So geht das nun schon seit sehr vielen Jahren und man möchte meinen, dass sich die Kröten etwas anderes einfallen lassen. Aber sie bleiben so programmiert wie ihre Vorfahren es waren, als es die Straße so noch nicht gab.
Und wenn ich das sehe, kommen mir zwei Gedanken: Sind nicht auch die Menschen in ähnlicher Weise geprägt, wenn es um die Religion geht. Da kann passieren, was will, sie haben keinen Zweifel ( nur manchmal, wie jüngst der Kardinal Marx bekannte).
Noch etwas fällt mir bei dem Anblick ein: Meine Überzeugung ist, dass wir Menschen in ähnlicher Weise wie die Kröten bezüglich unserer Nahrung programmiert sind. Wir sind Jahrhunderte lang gewöhnt, bestimmte Lebensmittel zu essen und deshalb braucht der Körper diese und nicht irgendein exotisches Zeug, bei dem man oft googeln muss, um was es sich handelt.

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