Corona: An die Klo-Papier-Horter

Sonderbarerweise setzt zur Zeit ein Run auf Klopapier ein. Also, Ihr Hamsterer:
Ein Leben ohne Klopapier ist möglich. Diejenigen, die wie ich im Krieg aufgewachsen sind, kannten viele Jahre lang überhaupt kein Klopapier. Da gab es einen Nagel in der Wand, auf dem zurecht geschnittene Zeitungsabschnitte aufgespießt waren. Fertig! Und der Bach hinter dem Klohäusl diente als Bidet.

Und daher gab es damals Witze wie diesen:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Noch etwas fällt mir zum Stichwort „Klopapier“ ein: Ein Bekannter wurde Chef eines kleinen bayerischen Amtsgerichts. Und als solcher hatte er ein jährliches Budget zur Verfügung. Das musste er natürlich ausnutzen, denn sonst bestand die Gefahr, dass es gekürzt wurde. Als er einmal nicht mehr wusste, wie er das letzte Geld ausgeben sollte, kaufte er einen riesigen Posten Klopapier und lagerte ihn im Keller ein. Dann gab es ein Hochwasser und das ganze Klopapier war verdorben.
Also, liebe Klopapier-Hamsterer, lagern Sie Ihre Vorräte vernünftig!

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.