Eigentlich sollten die Politiker ja den Willen des Volkes umsetzen


Aber sie sind dazu unfähig, auch wenn das ganz einfach
und vernünftig wäre:
Zum Beispiel will das Volk, dass die Zahl der Abgeordneten verringert wird. Es kann doch nicht sein, dass unser Land, das nur ein Fliegenschiss auf dem Globus ist, das zweitgrößte Parlament der Welt hat. Aber Abhilfe ist immer noch nicht in Sicht, nur Gerede.
Ähnlich ist es mit dem Schulwesen. Die Eltern wollen, dass es vereinheitlicht wird. Es ist nämlich e
iner der Fehler des Grundgesetzes, dass die Kultur Ländersache ist. Man hat mit dieser Regelung die Länder stärken wollen, um eine Wiederholung der Weimarer Republik zu vermeiden. Die Folge davon ist, dass jedes Land sein eigenes Abitur ablegen lässt. Das hat zum einen den Nachteil, dass die Abiturnoten nicht vergleichbar sind. Zum anderen sind die Schüler arm dran, die umziehen müssen. So soll ein Bremer, der nach Bayern umzieht, einen Rückstand von2 ½ Jahren haben.
Aber bei den Schulnoten erleben wir eine Inflation von Bestnoten: Es gibt eine Schwemme von Einser-Abiturienten, denn überall möchte man seinen Schülern die besten Startchancen geben. Damit dieser Unfug aufhört, sollten
wir doch ein Zentralabitur für ganz Deutschland einführen. So etwas funktioniert ja auch in anderen Ländern. Die Deutschen wünschen sich schon lange ein Zentralabitur, aber die Politiker sind unfähig, das umzusetzen. Sie brauchen ja ihre Kulturhoheit nicht aufzugeben, wenn sie sich bei einem Teilbereich ihres Wirkungskreises einigen.
Und noch etwas: Weg mit den aufgeblasenen Institutionen von GEZ, ZDF und ARD! Darüber sollte das Volk einmal abstimmen, um den Politikern Beine zu machen.
Jetzt will die Mehrheit des Volkes Tempo 130, aber die Autoindustrie will das nicht. Es ist bei uns so ähnlich wie in den USA mit der Waffenlobby.
Ja, es gäbe noch vieles, was das Volk gerne hätte, aber die eigenen Interessen der Politiker und die der Lobbys gehen halt viel zu oft vor.
All das überdecken die Politiker, indem sie auf einmal das neue Modewort „Demut“ im Munde führen.

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