Anleitung zur Kriegführung (bzw: Genozid)

Die älteste Anleitung zur Kriegsführung können wir der Bibel entnehmen. Viele ahnen gar nicht, was wir dort lesen können.
Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen, dann sähe sie anders aus: Wir würden ganze Teile streichen und uns dafür entschuldigen. Nehmen wir als Beispiel diese Zitate, von denen mancher lieber glauben würde, sie stammten aus dem Koran:
“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“

Deshalb sollten sich die Kirchen nicht als die großen Bewahrer des Friedens hinstellen, denn sie haben u.v.a.m. den schlimmsten (30-jährigen) Krieg zu verantworten, der halb Europa ausgerottet hat,

Nach dem uralten „Vorbild“ der Bibel werden auch heute noch Kriege geführt, nicht nur vom IS, sondern auch in Europa, das wir ja eigentlich für zivilisiert gehalten hatten. Aber Srebrenica hat uns gezeigt, dass das stimmt, was in meinen Aphorismen zu lesen ist:

Der Mensch ist von Natur aus ein krankes Raubtier, das mit einer dünnen Tünche Zivilisation überstrichen ist.

Es ist seit Jahrtausenden das Gleiche: Die Männer des Gegners werden umgebracht und seine Frauen werden vergewaltigt.
Hinzu kommt noch etwas, was Trump gerade zur Sprache gebracht hat, bevor er ausgebremst wurde: Man zerstört die Kultur des Gegners: Deshalb sprengten die Taliban alte Buddha-Statuen und der IS zerstörte einen berühmten Tempel in Palmyra.  Wir hätten nicht geglaubt, das so etwas auch im alten Europa möglich ist, aber wir haben gesehen, dass die Serben sich anschickten, ein Weltkulturerbe in Schutt und Asche zu legen: Sie beschossen Dubrovnik, bis uns die Franzosen zeigten, wie man a) schnell und b) mutig reagiert. Ein französisches Sinfonie-Orchester fuhr kühn in die beschossene Stadt und musizierte dort. Durch dieses bewundernswerte Handeln blieb uns das Kleinod des Mittelmeeres erhalten. Die Musiker hätten damals den Friedensnobelpreis verdient.
Übrigens gibt es ja an sich das Völkerrecht und andere Abkommen, die die Kriegsführung regeln. Aber das Ganze ist ein reines „Schönwetter-Recht“, das im Ernstfall sofort außer Kraft tritt, wie wir bisher in jedem Krieg gesehen haben, auch gerade im letzten, als es reine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung gab. Solche Angriffe erreichen das Gegenteil dessen, was die Angreifer bezwecken: Die Bevölkerung steht fester hinter ihrem Führer, anstatt ihn zu stürzen, denn solchen Verbrechern, die Terrorangriffe durchführen, will man sich keinesfalls ausliefern.

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