Klimawandel und G5: dieselbe Argumentation

 

„Bei der Suche nach der Wahrheit hilft die Demokratie nicht weiter: Man kann nicht darüber abstimmen, was wahr ist, denn dann erfährt man nur die Meinung der Mehrheit.“
©H. Pöll

Wir hören sowohl beim Klimawandel wie auch bei G5 dieselbe Argumentationsweise. Uns wird gesagt, dass die fast einhellige Meinung der Wissenschaft zu einem Ergebnis gekommen sei. Es gebe nur wenige Gegenstimmen. Auch bei der Zunahme der Brillenträger heißt es: Die Experten sehen als Ursache die Computer an.
Überall sind es die Experten, die die Richtung vorgeben. Und das Schlimme an dieser Situation ist, dass der normale Mensch vielfach nicht in der Lage ist, die Richtigkeit der herrschenden Meinung nachzuprüfen. Und so entscheidet er sich rein gefühlsmäßig für dieses oder jenes und geht dafür auf die Straße. Inzwischen reißt auch immer mehr ein, dass die Menschen Andersdenkende nicht mehr anhören wollen, sondern nieder brüllen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang
ein Beispiel, das uns zeigt, wie heutzutage Meinungen und Lösungen zustande kommen: Ein Professor sagte im Zusammenhang mit der Rettung Venedigs: Die beste Lösung sei, die Stadt durch Einspritzen von Beton zu heben und das sei auch an einer Insel erfolgreich demonstriert worden. Aber hinter der Lösung, die nun in die Tat umgesetzt werde, stecke mehr Geld und gegen Geld seien Argumente machtlos.
Wir haben Ähnliches bei der Zulassung von Glyphosat oder der Atomkraft erlebt. Da wurde uns auch von Experten gesagt, wie ungefährlich das sei.
Und nun fragen sich kritische Menschen beim Klimawandel oder bei G5: Ist das, was die Experten behaupten, wirklich richtig oder steckt da vielleicht auch ein gewaltiges Kapital dahinter, das die Meinungsbildung in eine Richtung gelenkt hat?
Vom Umweltbundesamt hören wir, dass die G5-Strahlung völlig ungefährlich sei. Sie sei viel schwächer als die Strahlung des eigenen Handys oder die Erdstrahlen. Mit der Letzteren habe ich mich befasst, als ich mein Haus baute und ich mich gegen diese Strahlung abschirmen wollte. Und da hörte ich in einem Vortrag den folgenden Vergleich: Mit der Erdstrahlung sei es so ähnlich, wie wenn jemand gelegentlich wahllos auf die Straße schießt: Es sei höchst unwahrscheinlich, dass man dann gerade getroffen würde. Wie ist es aber, wenn nicht nur die Erdstrahlung „schießt“, sondern immer mehr Strahlungen hinzu kommen: Ist es dann nicht wahrscheinlicher, dass man getroffen wird?
Sie werden es erleben
und wohl auch überleben. Aber ein wenig Nachdenken kann doch nicht schaden?

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