Warum keine Bedürfnisprüfung bei der E-Prämie?


Mit diesem Thema habe ich mich schon einmal befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/10/schaemen-sie-sich-frau-merkel-2/
Ich frage mich, warum man überhaupt nicht daran denkt, bei der Kaufprämie für E-Autos
ebenso eine Bedürfnisprüfung bzw. Einkommensprüfung einzuführen:
Wenn wir uns auf den Straßen umschauen, stellen wir fest, dass das Auto doch wieder das geworden ist, was es einmal war: ein Prestigeobjekt. Immer mehr Autofahrer haben nämlich das Gefühl, sie müssten sich aus der Masse der Verkehrsteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes „herausheben“, indem sie erhöht in einem SUV sitzen.
Nun stelle ich einen noch neuen Trend fest: Reiche Leute kauf
ten sich ein teures E-Auto, einen Tesla. Das tun sie auch ohne eine Kaufprämie von 6000 Euro, weil sie für so ein Auto Bewunderung ernten. Man braucht also nur schicke E-Autos zu bauen, die durch ihr Design auch klar als E-Autos zu erkennen sind, dann werden diese Fahrzeuge gekauft, denn wer will sich nicht als Klimaschützer präsentieren?
Weil die Menschen bereit sind, viel Geld für ihr Prestige auszugeben, sollte man eine E-Auto-Kaufprämie nur für ganz einfache Modelle bezahlen und diese Prämie könnte man auch noch von einer Bedürfnisprüfung abhängig machen. Warum soll eine Einkommensprüfung nur bei den armen Beziehern der Grundrente stattfinden, nicht aber bei denjenigen, die sich nicht nur ein billiges Auto leisten können, sondern sogar ein Luxusmodell?

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