Der „ganz normale Tod“ bei Hermes

Zwei Männer im Alter von 45 und 58 Jahren sind bei Hermes binnen 24 Stunden gestorben. Wir lesen, dass die Männer nicht vergiftet, sondern „ganz normal“ gestorben sind. Ich frage mich allerdings, ob so etwas wirklich „ganz normal“ ist. Sterben vielleicht in Ihrer Firma auch 2 Menschen so ganz normal an einem Tag im Dienst? Oder liegt das Zusammentreffen von zwei Todesfällen an den Arbeitsbedingungen im Zustellgewerbe?
Was waren das noch für Zeiten, als die Pakete mit der Post kamen und von einem gut besoldeten Beamten geliefert wurden. Da war die Paketzustellung auch nicht teurer. Nun kommen bei uns 6 verschiedene Zusteller. Was für eine blödsinnige Umweltbelastung! Und man hört, dass die Arbeitnehmer dort unter unglaublichem Arbeitsstress leiden, weil die Zustellungen, die sie zu bewältigen haben, kaum in der normalen Arbeitszeit zu bewerkstelligen sind. So jedenfalls lauten oft die Beschwerden der Zusteller.
Also kein Wunder, wenn da manchen ein früher Tod ereilt.
Warum ist nicht alles beim Alten geblieben? Weil geldgierige Investoren in unserer schwierigen Zeit Anlagemöglichkeiten suchten und die Regierung diese natürlich bereitwillig zur Verfügung stellte.

Ein Kommentar zu „Der „ganz normale Tod“ bei Hermes

  1. Warum das so ist? Nun die „Schuld“ den Organisatoren dieses Irrsinnes zuzuschustern ist definitiv blöder Sinn! Jegliche Arbeit mit den dazugehörigen Umständen kann durchaus *UNTERLASSEN* werden!

    Aber iss schon klar, wer vom Onlinehandel beliefert wird oder für diesen Arbeitet, hat eh den Verstand verloren!

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