Wiesn: Vom Volksfest zur Promi-Wiesn

                                      Darum feiern wir lieber bei uns dahoam

Das ist nun wieder typisch. Wir lasen als Schlagzeile, dass Jens Lehmann aus einem Wiesnzelt raus geflogen ist. Ursache war, dass die Security Anweisung hatte, alle Besucher ohne Bändchen rauszuschmeißen, denn nur mit einem solchen Bändchen war der Zutritt erlaubt.

Anders ist es jedoch bei „Promis“: Der Wirt und Zelt-Chef Michael Käfer sprach von einem bedauernswerten Missverständnis: Er habe sich dafür entschuldigt, dass seine Security Jens Lehman nicht erkannt und aus dem Zelt gewiesen habe.

Mein Vorschlag: So wie Steckbriefe auf den Polizeirevieren hängen, sollte man Promi-Listen an die Festzelteingänge hängen, damit solche bedauerlichen Missverständnisse nicht wieder passieren und damit auch jeder sieht, dass unser Bundespräsident recht hat, wenn er vor einer Spaltung des Volkes warnt. Plebejer wie Sie und ich gehören halt nicht dazu.
Typisch ist eine Schlagzeile  von heute bei Web.de: „Wiesn ohne Pocher: unmöglich!“ So weit ist das einstige Volksfest herunter gekommen.

 

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