Wurden die Urlauber von Thomas Cook betrogen?

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Stellen Sie sich vor: Sie kaufen sich eine Dose Fertignahrung, beispielsweise Gemüsesuppe. Was würden Sie sagen, wenn Sie die Dose aufmachen und feststellen, dass sie nur zu einem Viertel gefüllt ist? Sie würden sich betrogen fühlen.
Und wie ist es mit dem Sicherungsschein der Pauschalurlauber? Da glaubt doch ein jeder, dass er im Falle einer Pleite seines Reiseunternehmens gesichert ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie jetzt heraus kommt. Die Mittel der Versicherung reichen nicht aus, um d
ie Schäden der Urlauber zu bezahlen, denn die Rücklagen müssten eigentlich drei- bis viermal so hoch sein. Da werden sich die Urlauber doch nun auch genauso betrogen fühlen wie die Käufer der obigen Gemüsesuppe..

Und noch ein anderes Beispiel: Nehmen wir an, ein kleiner Busunternehmer, der vor der Pleite steht, verkauft eifrig weiter seine Busreisen, obwohl er die nicht mehr durchführen kann. Der Mann wird sicherlich wegen Betrugs oder wegen eines Konkursdelikts belangt. Anders ist es bei der großen Firmen: Die sind ja auch in aussichtsloser Lage angeblich immer noch auf der Suche nach Investoren. Und wenn das nicht klappt und die Frage des Betruges aufgeworfen wird, heißt es: Das hat doch kein Mensch ahnen können, dass das in die Hose geht.

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