Das gefährliche Gift der Gewöhnungspolitik der Kanzlerin


Über dieses Thema habe ich ja schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/21/politik-das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnung/
Ich komme hier nochmals kurz darauf zurück:
Die Politik der Bundeskanzlerin beruht zu einem großen Teil darauf, dass das Volk an Zustände gewöhnt wird, die eigentlich nicht hingenommen werden dürften. Die Null- oder Minuszinspolitik ist so ein Beispiel dafür, dass die Bürger langsam enteignet werden, um die Industrie mit Billigkrediten zu unterstützen. Zwar ist die EZB dafür verantwortlich, aber so etwas gäbe es nicht, wenn es nicht im Sinne der Kanzlerin wäre.

Ein anderes Beispiel ist die Rentenpolitik. Es gab schon einmal Zeiten, da hieß es: „Die Rente ist sicher!“ Aber dann stellte sich heraus, dass dies für sehr viele nur eine Rente auf Sozialhilfeniveau bedeutete. Und die Menschen machten sich Sorgen um ihr Leben im Alter – mit Recht, denn immer mehr Rentner sind gezwungen auch noch im hohen Alter zu arbeiten. Aber auch daran wurden die Menschen langsam gewöhnt: Eine neue Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken hat gerade ergeben: Die Frage, wie komme ich über die Runden, wenn ich älter bin, beschäftigt die Menschen nicht mehr so wie vor einigen Jahren. Gewöhnung ist eben alles, besonders dann, wenn dieKanzlerin dem Volk beibringt, dass ihre Politik „alternativlos“ ist.

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