Schämen Sie sich, Frau Merkel!


Was wir gestern vom Paritätischen Wohlfahrtsverband hören mussten, sollte der Kanzlerin Gewissensbisse bereiten. Und
die Meldung ist auch ein Armutszeugnis für die SPD, die ehrlicherweise das „S“ (für sozial) durch ein „K“ (für kapitalistisch) ersetzen sollte.
Über die Kinderarmut berichtet der Verband u.a.:
„Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte mit einem Kind gerade einmal 44 Euro pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.“
https://www.der-paritaetische.de/presse/kinderarmut-paritaetische-studie-belegt-wachsende-soziale-ungleichheit-in-deutschland/
Und erschrecken Sie beim Lesen des Berichts nicht darüber, wie viel Prozent mehr die Reichen in diesem Zeitraum ausgegeben haben.
Wir sind es ja gewohnt, dass trotz der Beteiligung von Parteien, die das Feigenblatt „sozial“ im Namen führen, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Aber dass dies zu Lasten der Ärmsten und noch dazu zu lasten der Kinder geht, ist zutiefst beschämend.
Das scheint aber die Mehrheit der Bürger, die ja nicht betroffen ist, nicht zu interessieren, denn die Kanzlerin hat einen Anstieg bei ihren Beliebtheitswerten zu verzeichnen.
In Wirklichkeit ist die Zeit überreif für eine radikal-soziale Partei.
So wie rechts von den Volksparteien die AfD entstehen konnte, ist links davon genügend Raum für eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit eintritt.

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