Artensterben: Kommt nun der Mensch dran?


Unser Leben ist in vielerlei Hinsicht bedroht.
Nun wird eine neue Gefährdung offenbar: Wir nehmen – ob wir wollen oder nicht – pro Woche 2000 Plastikteilchen zu uns. Das sind etwa 5 Gramm. Es ist also so, als wenn wir jede Woche eine Kreditkarte essen würden.
Auch wenn wir noch so vorsichtig leben würden, entkämen wir dem Plastik nicht: Es ist in der Luft und sogar das meiste Trinkwasser enthält auch Plastik.
„Nicht so schlimm!“ meinen Sie: „Das Zeug geht wieder hinten raus, als wenn man Sand essen würde.“ Irrtum!
Mich erinnert das Ganze immer an das Bild eines toten Walfisches, das ich im Fernsehen sah: Das arme Tier hatte den ganzen Magen voll Plastik und ist daran gestorben.
Wie sind nun aber die Auswirkungen des Plastiks bei uns Menschen? Die Mediziner sagen uns: Man wüsste es nicht. Untersuchungen würden fehlen. Wahrscheinlich sei, dass es Krebs erregt. Natürlich merkt man noch nichts davon. Aber wie sieht es nach Jahrzehnten aus?
Sogar in unseren Gehirnen finden sich Plastikteilchen. Wie wirkt sich das wohl auf die Dauer aus? Vielleicht macht es ja nichts oder wir werden etwas blöder, als wir sowieso schon sind. Oder werden wir eine Entzündung im Gehirn bekommen?
„Alles Panikmache!“ werden manche sagen. Aber ich meine, wenn man etwas tut, sollte man immer auch den „Worst Case“ bedenken und nicht einfach sagen: „Es ist bisher gut gegangen und es wird auch so weiter gehen!“ Oder wie es in meinen Aphorismen „Mit spitzer Feder“heißt:

Das Leben ist so ähnlich, wie wenn jemand weit oben aus einem Fenster eines Wolkenkratzers fällt und beim Vorbeifliegen am 13. Stockwerk sagt: „Bis jetzt ist alles gut gegangen.“

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