Autoindustrie: Die Bürger als Melkkühe!


Verkehrsminister Scheuer, der Schutzpatron und Cheflobbyist der Autoindustrie, fordert gerade 1 Milliarde Euro, und zwar sofort(!): „Wir wollen für die Bürger Ladepunkte und deren Einbau in der eigenen Garage zur Hälfte fördern. Dafür brauchen wir sofort eine Milliarde Euro. Das muss sich im Bundeshaushalt abbilden.“
Wir Bürger wurden von der typischen Merkel-Politik ja in homöopathischen Dosen daran gewöhnt, dass wir ständig neue Übel aufgebürdet bekommen, um die Milliardengewinne der Unternehmen abzusichern. So werden die Subventionen großzügig nach dem Gießkannenprinzip ausgegossen: Beispiel: Abwrackprämie. Auch die Nullzinspolitik ist Enteignung der Bürger zur Stützung der Unternehmen.
Dieses Gießkannensystem geht sogar so weit, dass Bauern Geld dafür bekommen, wenn sie unsere Flüsse und Seen nicht mit Odel vergiften, sondern beim Düngen einen Abstand von den Gewässern einhalten. Bei den alten Germanen wurde die Brunnenvergiftung mit dem Tode bestraft. Heute bekommen die Bauern Prämien dafür dass sie die Vergiftung einschränken.
Ich frage mich bei all diesen Maßnahmen immer, warum hier die Freiwilligkeit der Subventionsempfänger so groß heraus gestrichen wird, obwohl ihr ja der Zwang bei den Geldgebern (Steuerzahler) gegenüber steht.
Warum greift man nicht zu strengeren Regeln statt zu Subventionen? Z.B.: Man verbietet beispielsweise das Odeln an den Ufern.

Um auf die Autoindustrie zurück zu kommen: Man muss die Elektroautos ja nicht unbdingt mit Subventionen fördern. Es ginge auch so:
Man zieht die Steuerschraube bei den Benzin- und Dieselkraftstoffen an. Oder man erhöht die Kfz-Steuer stufenweise für Fahrzeuge, die mit diesen Kraftstoffen betrieben werden. Wenn man frühzeitig auf solche Pläne hinweist, wäre dies eine Motivation für den Kauf eines E-Autos. Auch könnte man die E-Autos dadurch fördern, dass man den Bürgern sagt, dass eines Tages vielleicht nur solche Fahrzeuge in die Innenstädte fahren dürfen.

Übrigens: Merken Sie es auch, dass saubere Luft und sauberes Wasser nicht mehr selbstverständlich sind, sondern dass wir dafür bezahlen müssen?

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