Totsicherer Anlagetipp


Rette sich, wer kann!“ Das scheint zum Sinnspruch für alle Sparer geworden zu sein. Diese armen Leute müssen nämlich zusehen, wie ihre Ersparnisse immer mehr entwerten, weil unser kapitalistisches Wirtschaftssystem eine Nullzinspolitik zur ständigen Ankurbelung der Wirtschaft betreibt, die von den Sparern bezahlt wird. Wussten Sie eigentlich, dass die Nullzinspolitik die Deutschen in 10 Jahren 368 Millionen Euro gekostet hat?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/21/weisheiten-und-wahrheiten-253/
Die verzweifelten Sparer suchen ihr Heil in der Flucht in Sachwerte oder Aktien. Aber es bilden sich Blasen, die ein Risiko in sich bergen. Da gibt es beispielsweise die „Dienstmädchen-Hausse“. Falls Sie nicht wissen, was das ist, will ich Ihnen das mit einer Anekdote erklären:
Einer der Kennedys fuhr in einem Taxi. Der Taxifahrer erkannte ihn und fragte ihn, welche Aktien er kaufen würde. Darauf sagte Kennedy:
„Ich werde meine Aktien sofort verkaufen.“
Er wollte damit sagen: Wenn sogar Taxifahrer und Dienstmädchen Aktien kaufen, weil sie meinen, dass deren Wert immer weiter steigen würde, dann sind diese Papiere ausgereizt und werden gefährlich.

Deshalb hier ein Geheimtipp der besonderen Art: Kaufen Sie Klopapier, denn das ist eine sichere Kapitalanlage mit Potenzial:
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3254262_12-Jahre-einlagig-Gemeinde-kauft-aus-Versehen-Lkw-Ladung-Klopapier.html
Ich kann das aus eigener Anschauung bestätigen, denn ich überblicke mit meinen 85 Jahren schon fast ein Jahrhundert dieses allgegenwärtigen Papiers. Seine Geschichte ist interessant und sieht so aus:
In der Kriegszeit gab es kein Klopapier. Man riss daher die Zeitungen in Stücke und hängte sie an einem Haken auf. Im Zuge des Wirtschaftswunders kam
dann das gute alte Klopapier wieder auf den Markt. Es war im Vergleich zum heutigen riesig und rau wie ein Reibeisen. Dann wurde es immer kleiner, obwohl die Hintern der Deutschen immer größer wurden. (Eine ähnliche Entwicklung haben wir ja bei den Parkplätzen) Nachdem es nun nicht mehr kleiner geht, hat man sich etwas Neues einfallen lassen: Es wird immer dünner. Bisher habe ich mir immer ein zweilagiges gekauft, aber als mir das zu dünn wurde, bin ich auf ein dreilagiges umgestiegen und… oh Wunder! Das war noch dünner als das zweilagige.
Kurzum: Sie sehen, dass der Kauf von Klopapier im Hinblick auf dessen ständige Verschlechterung eine durchaus sinnvolle Kapitalanlage ist.


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