Der schöne Schein der Katholischen Kirche

Das Erzbistum München und Freising stellte gerade eine erschreckende Studie vor: Danach überlegen vier von zehn Katholiken in Deutschland, ob sie aus der Kirche austreten. Was die Menschen heute noch an die Kirche bindet sei neben der Familientradition das soziale Engagement der Institution (so 68% der Befragten).
Leider sind diese 68% der Befragten in einem Irrtum, der eigentlich so nicht aufrecht erhalten werden darf: Viele Leistungen, die vom Publikum der Kirche zugeschrieben werden, werden vom Staat bezahlt. Manchmal ist es ja gut, wenn dies im Verborgenen geschieht wie bei der Drogenberatung der Caritas. Wenn publik würde, dass die vom Staat finanziert wird, würden sich wohl weniger Rauschgiftsüchtige dort Rat holen. Aber bei Krankenhäusern, die dem Anschein nach von der Kirche betrieben werden, sollte doch offenbart werden, dass der Staat sie bezahlt. Der Staat sollte seine Leistungen nicht in den Schatten stellen. Die meisten Menschen wissen übrigens auch gar nicht, dass die schönen alten Kirchen vom Denkmalschutz erhalten werden.
Wenn es insoweit mehr Ehrlichkeit gäbe, sähe es schlecht aus beim sozialen Engagement der Kirche, denn die Kirche besitzt einen unermesslichen Reichtum, von dem sie kaum etwas hergibt.
Lesen Sie bitte dazu auch: Die Katholische Kirche auf dem Weg zur Sekte.

 

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