Der instinktlose Mensch


Das Tier unterscheidet sich vom Menschen dadurch, dass es einen Instinkt besitzt, den der Mensch durch Verstand ersetzen sollte. Bei der derzeitigen Lawinengefahr sehen wir, dass der Verstand allerdings oft ein schlechter Ratgeber ist. Die Menschen nehmen den Schnee nicht ernst, weil er so harmlos aussieht, besonders wenn er in der Sonne glitzert. Da verspüren sie keine Angst und glauben oft irrtümlich, dass sie als gute Skifahrer einer Lawine doch auskommen können.

Wie fein der Instinkt der Tiere ist, entnahm ich einem Bericht über einen schwer krebskranken Mann,den die Mediziner aufgegeben hatten. Der forschte nach, was Affen mit Geschwüren fraßen. Er aß dasselbe und wurde gesund.
Ob die Menschen früher auch so einen Instinkt hatten, weiß ich nicht. Jedenfalls waren sie wesentlich sensibler gegenüber ihrem Körper. Wie anders hätten sie sonst heraus gefunden, welche Pflanzen Heilmittel gegen welche Leiden sind.
Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage unserer Vorfahren. Wären Sie auf die Idee gekommen, einen Tee aus Weidenrinden zu kochen? Und welche Wirkung hätten Sie dann wohl gespürt?

Für mich ist es die größte menschliche Leistung, heraus gefunden zu haben, welche Wirkungen von den Pflanzen ausgehen. Heute ist dieses Wissen weitgehend verloren gegangen. Wer krank ist, kauft sich die Medizin in der Apotheke. Und dass die verschiedenen Gemüsearten ähnlich wie Heilmittel Auswirkungen auf den Körper haben, wissen wohl auch die meisten nicht mehr.

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