Die AfD – Vorbild für die SPD

Ich fühle mich ja hier auch als Berater und habe mir erlaubt, der SPD Tipps zu geben, was sie nach meiner Ansicht tun sollte: https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/05/spd-wann-versteht-ihr-das-endlich/
Wie zu erwarten hat das nichts genützt. Ein Rat, der nichts kostet, kann ja auch nichts wert sein.
Nunl machen sich weitere Auflösungserscheinungen bei der SPD bemerkbar: Sie liegt jetzt nur noch in den Umfragen bei 14 % und hat auch nur noch den 4. Platz inne. Die Parteivorsitzende Nahles musste gerade die Jusos vor einer Spaltung warnen, während umgekehrt Juso-Chef Kühnert die SPD kritisierte, dass diese Partei der „Bettvorleger“ der GroKo wird. Am besten wäre es, die Jusos würden aus der SPD austreten und mit jugendlichem Schwung eine NSPD (Neue SPD) gründen. Marco Bülow ist ja schon aus der SPD ausgetreten. Ob andere bald folgen? Da möchte man fast sagen: „Der Letzte macht die Tür zu.“
Warum stelle ich der SPD die AfD als Beispiel hin, obwohl ich nicht Mitglied dieser Parteien bin? Ganz einfach: Schauen Sie sich mal die Parteienlandschaft an: Rechts von der Mitte hat sich die AfD etabliert. Sie hat beim Thema Migration ihre Chance erkannt, sich gleich fest etabliert und nun sogar die SPD deutlich überholt.
Dass, was die AfD rechts von der Mitte geschafft hat, ist auch links von der Mitte möglich, aber dort hat man die an sich noch größeren Chancen vertan. Ich habe ja schon wegen der Missstände sogar in Deutschland die Gründung einer neuen Partei gefordert:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Auch Sara Wagenknecht nun gespürt, dass es so nicht weiter geht, und hat eine linke Sammlungsbewegung mit dem Namen „Aufstehen“ gegründet. Das macht nur Sinn, wenn daraus eine Partei würde. Sie und ein Teil der Linken, der ihr folgt, sollten sich mit den Jusos vereinigen. Daraus könnte eine schlagkräftige linke Partei werden, die Deutschland dringend braucht.
Die linken Parteien haben es aus verschiedenen Gründen schwerer als die AfD: Sie sind nicht vereint, sondern eher verfeindet und sie sind in sich zerstritten. Die alte SPD war lange an der Regierung beteiligt und hat viele Missstände mit verursacht. Sie ist nun Teil der GroKo und kann dort keine so scharfe Opposition bilden, wie sie notwendig wäre. So kann sie sich nur mit kleinen Erfolgen „brüsten“, die nur ein Herumkurieren an den Symptomen darstellen.
Ein weiteres Problem ist der einlullende Regierungsstil der Kanzlerin. Die Bürger nehmen dadurch nicht so recht wahr, dass es ihnen immer schlechter geht. Sie erfahren zwar ständig schlimme Nachrichten, aber die nehmen sie als „alternativlos“ hin. Mein gelegentlicher Ruf „Deutschland erwache“ verhallt.
Was wir daher bräuchten, wäre ein überzeugender Oppositionsführer mit Charisma, der nicht nur immer die einzelnen Missstände kritisiert, sondern sie unter einem starken Schlagwort bewusst macht. Er müsste das Volk vor einer zunehmenden Versklavung warnen. Damit hätte man ein starkes Thema, wie es die AfD mit der Migration hat. Der junge Kühnert hätte wohl durchaus das Zeug, eine starke vereinigte Linke zu führen.

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