Werden wir immer dümmer? (III)


Es gab einmal eine Zeit, in der die Philosophen bestimmten, was die Menschen oder der Staat tun sollten. Und die Erkenntnisse von Aristoteles, Platon, Sokrates u.a. wirken bis heute nach.
Wie anders ist es heute: Nicht einmal viele Akademiker können einen Philosophen der Gegenwart benennen. Warum auch? Man würde sowieso nicht auf sie hören, denn „Aufschwung“ und „Alternativlosigkeit“ diktieren angebliche Sachzwänge.
Nicht nur die Philosophen, sondern auch die normalen Menschen besaßen einmal eigene Weisheiten, die in Sprichwörtern oder Geschichten zum Ausdruck kommen. Hier drei Beispiele:
Das Sprichwort „Die Bäume wachsen nicht in den Himmel“, die Geschichte vom gescheiterten Turmbau zu Babel und das Märchen vom Fischer und seiner Frau sagen uns, wohin unsere Reise geht. Am meisten hat mich schon in meiner Kindheit beeindruckt, wie das Ende des Fischerpaares im Originaltext lautete. Die sitzen nämlich schließlich wieder in ihrem „Pisspott“.

Was meinen Sie wohl, wo spätere Generationen in der Zukunft sitzen werden, wenn die Ressourcen zu Ende gehen und die Umwelt versaut ist?

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