Wie die Bibel und Geschichte laufend gefälscht werden.

Schon der Beginn der Menschheitsgeschichte ist in der Bibel verfälscht worden. Lilith (siehe Bild) war die erste Frau Adams und sie war wie Adam von Gott aus Lehm gemacht worden. Beide waren also gleichberechtigt, doch ist dieses Ehemodell kläglich gescheitert (vgl. das lesenswerte Buch „Verbotene Zone“). Da entschloss sich Gott, dem Adam, der ja nach seinem Ebenbilde als Mann geschaffen war, ein unterwürfiges Modell von Frau zu erschaffen, indem er eine Rippe Adams dafür verwendete. Diese Frau war also ein Teil ihres Ehemannes und hatte ihm daher zu gehorchen, wie die Kirche messerscharf aus diesem Schöpfungsakt folgerte. Das war die Art von Frau, die den Kirchenvätern besser gefiel als Lilith, und daher taten sie nun so, als sei Eva die erste Frau und einzige Gattin Adams.

Oder ein anderes Beispiel der Religionsfälschung: Es ist klar erwiesen, dass es weibliche Apostel gab. So war Junia eindeutig für die Kirche rund 500 Jahre lang eine Frau. Einer Predigt des Kirchenvaters Christostomos können wir das entnehmen. Aber dann haben sich die Männer der Kirche ihrer bemächtigt und Junia in einen Mann umfunktioniert. Die Auswirkungen dieser Fälschung dauern bis heute an: Frauen können keine Priesterinnen werden. Bisher trifft die Katholische Kirche keine Vorkehrungen, von dieser Fälschung abzurücken. Die Kirche war nämlich Jahrhunderte lang der Auffassung, dass Frauen keine Seele haben. Googeln Sie mal „Frau“ und „Seele“ und lesen Sie mal, was da kommt. Frauen sollten das allerdings lieber nicht lesen, sonst müssten sie vielleicht darüber nachdenken, aus der Kirche auszutreten.
Berühmtestes Beispiel für die Fälschungen durch die Kirche ist die bekannte „Konstantin’sche Schenkung“, in der die Kirche behauptete, ihr sei vom Kaiser Konstantin ganz Italien geschenkt worden.
À propos  Schenkung: Die moderne Kriminalistik hat aufgedeckt, dass viele Schenkungen Karls des Großen, auf die sich die Kirche beruft, gefälscht sind. Das ist kein Wunder, weil die Mönche in der Regel die einzigen waren, die schreiben konnten. Karl der Große unterzeichnete alles mit einem Zeichen, das ganz einfach nachzumachen war. So gilt er als großzügiger Spender, der er aber in Wirklichkeit gar nicht war. Das Groteske an dieser Geschichte ist, dass wir heute Kirchensteuer als Entschädigung dafür zahlen, dass bei der Säkularisation auch dieses „Eigentum der Kirche“ verstaatlicht wurde. Aber kein Politiker traut sich, für eine Änderung dieser Regeln einzutreten.
So gäbe es noch viele Beispiele aus der Religion, aber wir wollen hier kein Buch schreiben.

Interessant ist, dass wir sogar in der Gegenwart miterleben können, wie auch die Geschichtsschreibung gefälscht wird. So wird den nachfolgenden Generationen eingebläut, die Deutschen hätten von der Vergasung der Juden gewusst, was nicht stimmt, wie wir hier schon früher in einem Blog dargetan haben. Aber denken Sie mal darüber nach, warum sich keiner traut, unser Volk selbst als Opfer der Nazis hin zu stellen.
Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Die verstorbene Prinzessin Diana wird auf einmal als „Königin der Herzen“ tituliert. Irgendjemand erfindet einen solchen Titel und alle anderen plappern das nach. Und wir sehen nun Diana mit Kindern, die durch Mienen verletzt wurden, auf dem Arm. Wenn sie katholisch wäre, würde der Ruf laut: „Santa subito!“ In Wirklichkeit hat sie es sich gut gehen lassen und sich Liebhaber gegönnt. Sie hat nicht wie die Königinnen Sofia von Spanien oder Silvia von Schweden die Würde des Königshauses bewahrt, wenn sich schon deren Männer nicht darum geschert haben.

So ist eigentlich alles, was wir zu hören oder zu lesen bekommen, zu einem bestimmten Zweck veröffentlicht worden, damit wir in einer bestimmten Richtung beeinflusst werden. Die Wahrheit sieht leider oft anders aus.

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