Gesundheit? Unsere verkommene Medizin

So kann es doch nicht weiter gehen!
Wir geben 11,3 % unseres Bruttoinlandsprodukt für die Gesundheit aus und liegen damit auf Platz 4 der reichen Länder, berichtet das Fachmagazin JAMA. Es kommt aber nicht viel dabei heraus, denn bei der Lebenserwartung liegen wir auf dem vorletzten Platz. Übrigens las ich einmal in einer erstaunlichen Statistik, dass die Lebenserwartung umso kürzer ausfällt, je größer die Arztdichte in einem Ort ist.
Was bei uns auffällt, ist die Tatsache, dass wir eine vergleichsweise hohe Zahl an teuren Untersuchungen wie Magnetresonanztomographie haben. Auch wird bei uns zwei- bis dreimal so oft an der Wirbelsäule operiert wie in Frankreich oder Großbritannien. Bei Prostataoperationen ist es ähnlich, ohne dass bei uns die Patienten deshalb länger leben würden. Man gewinnt den Eindruck, als würde die Medizin immer mehr kommerzialisiert, wie auch die überflüssigen Angebote von Igel-Leistungen zeigen.
Und dann freut man sich, wenn man mal einen Lichtblick sieht: Ärzte ohne Grenzen.

Lesen Sie auch: https://autorenseite.wordpress.com/2018/05/28/die-ausbreitung-der-schaebigkeit-in-deutschland/

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