Die pomadige Kanzlerin voll im Mainstream


Man wusste schon vorher, dass sich die Kanzlerin in China auf den üblichen Gleisen bewegen und das Thema Menschenrechte ansprechen würde. Dagegen ist nichts einzuwenden, auch wenn es so ähnlich wirkt, als wenn ein eingeladener Gast zur Gastgeberin sagen würde: „Hier müsste mal richtig sauber gemacht werden.“ Man wusste schon vorher, was die Chinesen dazu sagen würden: nämlich nichts. Man ließ sie gewähren, damit sie ihr notwendiges Rahmenprogramm abspulen konnte.
Aber nun übertragen wir mal das Ganze auf die USA: Da müsste die Kanzlerin eigentlich auch die Menschenrechte anmahnen, allein schon wegen der Todesstrafe. Und sie müsste auch das Thema Guantanamo ansprechen, wo Menschen ohne Gerichtsverfahren eingesperrt sind, und vielleicht auch mit Opfern der Foltermethoden des FBI sprechen, um diesen Menschen eine Stimme zu geben.
Und was ich am meisten vermisse, ist dies: Wann endlich wirft man mal bei uns die Frage auf, ob Trump nicht zum Rücktritt aufgefordert werden sollte. Es steht doch fest, dass er mit russischer Hilfe zum Präsidenten gewählt wurde. Seine Konkurrentin Hillary Clinton hatte zwar mehr Stimmen bekommen als Trump, aber das nützte ihr wegen der Wahlkreiseinteilung nichts. Es schadete ihr aber, dass russische Hacker ihren schlampigen Umgang mit geheimen E-Mails aufgedeckt hatten. Deshalb hat sie die Wahl verloren und Trump ist quasi Präsident von Putins Gnaden.

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