Drei Tage – sechs Messerangriffe


„Drei Tage – sechs Messerangriffe“ Das ist die Schlagzeile auf meinem Schirm:
In Burgwedel in Niedersachsen wurde eine 24-Jährige auf offener Straße niedergestochen, tatverdächtig sind laut Polizei ein 14 und ein 17 Jahre alter Junge. Der Zustand der Frau war demnach am Sonntag noch kritisch.
In Bochum soll ein 16-Jähriger einen 15-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben. Die Tatverdächtigen in beiden Fällen sind Syrer…
Was mich an der Debatte über mordende Flüchtlinge stört, ist die Tatsache, dass bei den Protesten in den Mainstreammedien mehr von einer „Instrumentalisierung der Opfer“ gesprochen wird als darüber, dass dies die Folgen von Merkels Flüchtlingspolitik sind.

Passend zu diesen drei Mordtagen lesen wir heute in der Zeitung: „Weil er zwei Frauen vergewaltigt und angegriffen haben soll, muss sich ein 28-Jähriger Asylant ab heute vor dem Münchner Landgericht I verantworten.“

Da kann ich nur nochmals mein Gedicht wiederholen:

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Was ist aus diesem Land geworden,
Wo fremde Menschen meuchlings morden?

Ein Kommentar zu „Drei Tage – sechs Messerangriffe

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