„Unsere Waffe sind die nackten Brüste“

                                   Hier eines der letzten Dekolletee-Bilder vor Einschreiten des Werberats

„Unsere Waffe sind die nackten Brüste.“ Das ist das Schlagwort von Femen. Neulich hat wieder einmal eine „feministische Eingreiftruppe“ von Femen beim Wiener Opernball eine Protestaktion mit nackten Brüsten durchgeführt. Nicht einmal der Vatikan bleibt von diesen Weibern verschont: Weihnachten hat eine halbnackte Frau die Krippe erstürmt mit dem Schlachtruf: „Gott ist eine Frau!“
Ich bin mir nicht sicher, ob auf diese Weise ein für Männer geeignetes Gottesbild vermittelt wird. Vielleicht wird es ja mal in Zukunft einen Gender-Gott geben.
Wir Männer sehen: So einfach haben es Frauen, die Aufmerksamkeit der gesamten Medien auf sich zu ziehen. Das Erstaunliche ist: Es gibt keinen Protest dagegen, dass die weiblichen Brüste zu feministischen Zwecken eingesetzt werden. Anders ist es beim Humor:
Die Polizei hatte sich gerade einen Spaß gemacht und einen Holztransporter mit einem eingeblendeten Dekolletee gepostet und dazu geschrieben: „Holz vor der Hütt’n kann man nicht genug haben – bei Lastern ist bei 40 Tonnen Schluss“. Da meldete sich gleich die Bundesfrauenbeauftragte der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Sabine Schumann und kritisierte: „Das geht gar nicht!“ Schließlich muss ja diese Frau auch gelegentlich etwas tun, um zu zeigen, wie wichtig ihr Job ist.
Ärger bekam auch unsere Brauerei mit einem Bierdeckel, auf dem ein Dekolletee mit zwei Bierkrügen darunter abgebildet war mit der Frage: „Was darf’s denn sein?“ Da meldete sich gleich der Werberat. Nun gibt es unverfängliche Bierdeckel im Lokal. Kein Wunder, dass der Bierverbrauch in Deutschland dramatisch einbricht.
Wir gehen einem neuen Zeitalter der Prüderie entgegen. Es ist ja noch nicht lange her, da liefen die Frauen am Strand „oben ohne“ herum. Aber Abwechslung muss sein: Nun schlägt das Pendel halt extrem in die andere Richtung aus. Unsere Saubermänner und -frauen haben jetzt ständig viel zu tun. Ob sie sich auch dem Oktoberfest zuwenden, auf dem ja das Schaulaufen mit „Holz vor der Hütt’n“ Pflicht ist? Vielleicht gibt es ja bald am Eingang der Wiesn nicht nur eine Kontrolle auf Schusswaffen, sondern auch eine solche auf die Waffen der Frau. Wie viel Busen ist noch erträglich und ab wie viel „Holz“ muss frau heim geschickt werden?
Vorbild könnten die Kirchen auf Malta sein. Als wir dort waren, kontrollierten zwei Männer mit Hellebarden am Eingang die Kleidung der Frauen. Wenn eine zu wenig an hatte, versperrten die Hellebarden das Portal und die Frau musste sich einen teuren Umhang ausleihen. Mein Freund sagte dann zu einem der Kontrolleure: „Mann, deinen Job möcht‘ ich haben!“

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