Die neue Prüderie gegen Sexismus


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Der Mensch ist wie ein Lemming. Er folgt den Trends, auch wenn sie ihn ins Verderben führen (Nationalsozialismus). Die Trendfolge beginnt ganz harmlos bei der Mode: Auf einmal läuft alles mit Schal herum (auch im heißen Fernsehstudio), wobei die Leute wirken wie Grippekranke. Die Art, wie der Schal nun gebunden wird, sieht ein bisschen nach Würgen aus. Nicht gerade passend dazu sind Turnschuhe, die sich nun „Sneakers“ nennen und gewiss keine Fußbekleidung für den Winter sind, aber man hat anscheinend lieber kalte Füße, als uncool zu sein..
Wir wollen uns hier jedoch nicht mit Mode aufhalten, sondern uns mit einem anderen Trend, dem Sexismus befassen. Es ist noch nicht lange her, da machte sich die Oben-ohne-Bewegung breit. Selbst die ältesten Weiber liefen am Strand ohne BH herum, so dass in Italien nach einer Kommission gerufen wurde, die entscheiden sollte, wer so gehen darf und wer nicht.
In der Türkei, wo so etwas verboten war, setzten sich die deutschen Frauen dreist über dieses Verbot hinweg und zeigten halterlos ihren türkischen Geschlechtsgenossinnen, was sie unter Befreiung verstanden. Die Türkinnen badeten nämlich daneben in Ganzkörperkleidung.
Vorbei sind diese Zeiten. Auf einmal ist auch bei uns die Prüderie ausgebrochen:
In der Formel 1 werden die Grid-Girls abgeschafft.
In Manchester werden Bilder mit barbusigen Frauen abgehängt.
https://web.de/magazine/unterhaltung/kultur/sexismus-debatte-galerie-manchester-haengt-gemaelde-3278008
In der vergangenen Woche hatte der Akademische Senat der Alice Salomon Hochschule in Berlin beschlossen, ein Gedicht des Lyrikers Eugen Gomringer übermalen zu lassen. Man nahm Anstoß an dem Satz: „Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer“. Damit würden Frauen, so die Kritiker, zum Objekt männlicher Bewunderung degradiert, hieß es:
http://www.heimatzeitung.de/nachrichten/ticker/2821001_Gomringer-Gedicht-bald-an-fraenkischer-Fassade.html
Da kann man nur sagen: Na, so was! Anscheinend habe ich die Frauen bisher falsch verstanden. Wenn ich ihre Bilder in den Medien sehe, habe ich bisher gedacht, sie wären ganz gern auch ein Objekt männlicher Bewunderung.
Wie lange werden wir nun wohl noch diese schöne Bayerin ohne BH sehen dürfen?

Und wann werden die prüden Gutmenschen endlich den barbusigen Barockengeln in den Kirchen etwas überziehen? Der Missbrauchsskandal der Katholischen Kirche hat ja gezeigt, wohin so etwas führt.
Und wie lange werde ich mein Buch noch mit obigem Titelbild verkaufen dürfen, bevor es einer Bücherverbrennung um Opfer fällt?

 

 

 

 

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