Sozis denkt mal nach!


Lasst euch nicht mit dieser Parole in die Koalitionsverhandlungen locken: man könne ja dann immer noch über alles reden. Ihr hört ja von der CDU/CSU, dass es nichts mehr zu verhandeln gibt, was über die Sondierung hinaus geht.
Habt ihr mal darüber nachgedacht, ob ihr das, was ihr gerne erreichen wollt, nicht besser gegen eine Minderheitsregierung durchsetzen könntet als in einer GroKo? Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr damit auch nicht schlechter dran seid.
Und ist nicht gerade jetzt Zeit, über die Vorschläge der beiden Lafontaines nachzudenken? Ich habe ja hier schon einmal geschrieben, warum wir eigentlich eine radikale soziale Partei brauchen. Nur müsste die halt wieder ganz klein unten anfangen. Leider wird es ja eine „Wiedervereinigung“ der Linken mit der SPD nicht geben. Da bietet sich als Alternative an, dass diese beiden Parteien zwar selbständig bleiben, sich aber zu einer „Groppo“ (Großen Opposition) zusammen schließen als Gegenstück zur GroKo, um u. a. das zu erreichen, was ich in dem verlinkten Blog über die RSP geschrieben habe.
Ich habe hier mehrere Artikel mit dem Thema „Deutschland erwache!“ geschrieben, weil ich finde, dass die Bürger von „Mutti Merkel“ eingelullt wurden und gar nicht wahr nehmen, dass es mit ihnen ständig bergab geht. Nur ein Beispiel: Als ich im Jahr 1965 eine Familie gründete, konnte ein Facharbeiter allein eine Familie ernähren und konnte sich eine Wohnung in der Stadt leisten. Heute muss die Frau mit arbeiten, um die Miete für eine Wohnung im Vorort bezahlen zu können. Das Merkwürdige ist, dass sich die Bürger nach Umfragen dabei wohl fühlen. Warum das so ist, habe ich in meinen Aphorismen so ausgedrückt:

Politiker arbeiten wie die Homöopathen: Während allerdings die Homöopathen eine Verbesserung bewirken wollen, gewöhnen die Politiker die Bürger in homöopathischen Dosen an die ständige Verschlechterung der Verhältnisse. Merkwürdig ist, dass sich die so behandelten Bürger so wohl fühlen wie die Patienten.“


Aufgabe einer „Groppo“ wäre es, den Bürgern die Entwicklung so deutlich vor Augen zu führen, dass jeder sich dieses Trends bewusst wird. Dann sieht es anders aus für die Linksparteien, die ein wenig als Leisetreter eher im Hintergrund geraten sind.

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