Vaterland hat keine Mutti


Merkel trägt den Beinamen „Mutti der Nation“. Wer auch immer ihr den Titel verliehen hat, kann keine richtige Mutter gehabt haben, denn Merkel ist geradezu das Gegenteil. Man sollte einmal die Bürger, die für sie „Menschen draußen im Lande“ sind, befragen, welche charakterlichen Eigenschaften sie der Kanzlerin zubilligen. Ich gehe jede Wette ein, dass „Mütterlichkeit“ in keiner Antwort auftauchen würde.
Die Kanzlerin ist nämlich höchstens eine Stiefmutti. Was ihr völlig abgeht, ist eine mitmenschliche Verbundenheit mit denen, die es am nötigsten haben. Deshalb stand sie ja auch kürzlich in der einhelligen Kritik wegen ihres Umgangs mit den Hinterbliebenen und Opfern des Amri-Attentats. Aber ich habe sie schon vorher hier häufig wegen ihrer Abgehobenheit kritisiert: Sie hat sich nie zusammen mit Seehofer ein Bild über den Flüchtlingszustrom in Passau gemacht – dann hätte sie manches anders gesehen. Bilder von ihrem Besuch im Oderbruch bei Hochwasser bringen halt mehr, als wenn „Mutti“ auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle mal einen Tag mit den vielen Ehrenamtlichen in der Bahnhofsmission nur einen Vormittag lang gekocht hätte.
À propos kochen: Die Kanzlerin hat offensichtlich die Bürger abgeschrieben, die am Existenzminimum leben. Eine echte Mutti der Nation würde sich mal bei den Tafeln sehen lassen, die immer mehr Zulauf bekommen, weil die Armut in unserem reichen Land immer mehr zu nimmt. Stattdessen zeigt sie hier ihr wahres Gesicht: Sie will nichts zu tun haben mit den Menschen, die Opfer ihrer Politik sind. Das gäbe ja auch keine so guten Bilder in den Medien wie ein Besuch in Bayreuth.
Den Umgang der Regierung mit den Armen kann man nur als schäbig bezeichnen. Immer wieder musste sie vom Bundesverfassungsgericht gerügt werden, weil sie den Armen und auch den Familien nicht das zubilligte, was ihnen zusteht. Und wenn auch EZB und OECD die Zustände beanstandeten, nützte das nichts. Wie kann so etwas sein? Müsste nicht die Regierung immer etwas mehr tun, als die Verfassung gebietet, um nicht in den Ruch zu kommen, dem Grundgesetz nicht die nötige Achtung zu erweisen? Aber sie nimmt in ihrer Knauserigkeit lieber das Risiko auf sich, wegen Verfassungsbruchs am Pranger zu stehen. Und das in einem so reichen Land!
Ich zitiere dazu aus meinen Aphorismen: „Wie es um die Moral in einem Staat steht, sieht man daran, wie mit den schwächsten Lebewesen umgegangen wird: den Alten und den Tieren.“
Da kann man nur sagen: Wir sind ganz unten angekommen – dank „Mutti“.
Frau Merkel, schauen Sie mal in das sorgenvolle Gesicht dieser Frau:

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