„Ergebnisoffenes Gespräch“

Das ist auch wieder so ein Unwort, das sich wohl nur Politiker einfallen lassen, die ja bekanntlich ihre eigene Sprache haben. Wenn nun die CDU/CSU mit der SPD ein Gespräch über eine Regierungsbildung führt, dann ist dies doch nur dann sinnvoll, wenn das Ergebnis offen ist. Andernfalls bedürfte es ja keines Gesprächs. Wie kommt es also zu dem Adjektiv „ergebnisoffen“? Die SPD hat Angst vor der Basis und betont daher das, was der Sinn der Verhandlungen ist: Das Ergebnis steht noch nicht fest und man will zäh darum ringen, viel heraus zu holen.
Der Ausdruck „ergebnisoffenes Gespräch“ ist also ein Pleonasmus (auf gut deutsch: doppelt gemoppelt).
Der Preis für die beabsichtigte GroKo wird für die CDU/CSU hoch sein, denn bisher hat die SPD besonders für die Fehler der alten GroKo büßen müssen. Die SPD muss sich also bemühen, die zahlreichen Fehler von Frau Merkel zu beseitigen, die zu Lasten der SPD-Wählerschaft gegangen sind und die ich hier an vielen Stellen aufgezeigt habe.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/

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