Mein Senf dazu



Wir haben ja gerade turbulente Zeiten. Das Theater bei der Regierungsbildung erinnert mich ein bisschen an streitende Kinder im Sandkasten: Die einen dürfen nicht mitspielen und ein anderer will nicht mitspielen. Die SPD hat sich durch die strikte Ablehnung einer GroKo in eine Sackgasse manövriert. Sie hat mit dieser Haltung recht, wenn es um das Interesse der Partei geht, denn der kleinere Partner in einer GroKo zu sein bringt Stimmenverluste: man gibt dabei viel vom eigenen Profil auf und wird für die Fehler der Regierung haftbar gemacht.
Was also soll die SPD tun? Schulz kann zurücktreten, aber das bringt eigentlich nichts, weil der gesamte SPD-Vorstand für eine Ablehnung der GroKo war. Der vernünftigste Ausweg wäre eine Tolerierung einer Minderheitsregierung.
Auch Bayern bietet ein Bild der Zerrissenheit. Bleibt Seehofer? Kommt Söder? Was mich an Söder stört, ist die Tatsache, dass er so polarisiert. Das ist nicht gut für einen „Landesvater“. Auch sein Machthunger wirft kein gutes Licht auf ihn. Dass er sich ausgerechnet zur Zeit der Jamaika-Verhandlungen bei der JU zeigte, wo Schilder den Rücktritt Seehofers verlangten, war ein unfairer Dolchstoß in den Rücken des Partei-Chefs.
Es bleibt spannend!

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