America first!


In mancherlei Hinsicht stimmt dieser Ausspruch. Das sehen wir jetzt bei der unterschiedlichen Behandlung der Dieselaffäre. Gerade hat Richter Sean Cox beim ersten Urteil gegen einen VW-Mitarbeiter im Abgas-Skandal keine Gnade gekannt und ist deutlich über die Forderungen der Strafverfolger hinaus gegangen. Der Konzerningenieur James Liang muss für 40 Monate in Haft und 200.000 Dollar Strafe zahlen. Und was ist inzwischen bei uns geschehen? Ein bisschen Software-Update ist bisher heraus gekommen, wobei sich die Experten einig sind, dass dies zu wenig bringt.
Schon mal haben die USA Europa erschreckt: Sie haben es doch tatsächlich gewagt, 14 Funktionären und Managern des internationalen Fußballs organisiertes Verbrechen und Korruption vorzuwerfen. Die Beschuldigten sollen seit Anfang der 1990er Jahre Schmiergelder von mehr als 150 Millionen Dollar von Vermarktern für die Vergabe von Fußballturnieren erhalten haben. 7 Haftbefehle wurden erlassen.
Und wie war es bei der Bankenkrise? Schauen Sie sich mal diese Liste an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_h%C3%B6chsten_Strafen_gegen_Banken
Die Strafen lauten hauptsächlich auf Dollar, wurden also in den USA verhängt. Rechnet man die Milliardenstrafen wegen der Dieselaffäre hinzu, so ergibt sich. dass wir ausbluten und die USA kassieren.

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