Der Mann von heute: ein Schlappschwanz?

David_von_Michelangelo

Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der Entmannung des Mannes. Z.B: https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Aber es nützt nichts. Den Männern von heute ist das alles offensichtlich völlig egal. Nun lesen wir wieder einen alarmierenden Bericht über die Männer im Fachmagazin „Human Reproduction Update“: Demnach ist die Zahl der Spermien pro Samenerguss bei Männern aus Europa und anderen Regionen zwischen 1973 und 2011 wieder erheblich gesunken, nämlich um rund 60 %! Die Männer scheinen zu glauben, das mache doch nichts, denn es blieben ja noch genug Spermien übrig. Aber das ist ein gewaltiger Irrtum. Die Spermien haben eine große Bedeutung für die männliche Fruchtbarkeit und die menschliche Gesundheit: Es gibt nämlich eine eine Zunahme von Hodentumoren, Bauchhoden und anderen Problemen sowie einen Zusammenhang mit allgemeiner Morbidität und Mortalität.
Weitere wichtige Faktoren der männlichen Fruchtbarkeit sind Spermienfunktionalität wie Beweglichkeit, aber auch morphologische Veränderungen. Die wurden in der zitierten Studie gar nicht untersucht.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/blickpunkte/2596296_Studie-Immer-weniger-Spermien-bei-europaeischen-Maennern.html
Ebenfalls außer Betracht blieb der Zusammenhang zwischen Spermienzahl und Libido. Für einen so alten Menschen wie mich ist der aber ganz offenkundig. Wir waren in unserer Jugend so rattenscharf, dass eine Koedukation völlig unmöglich gewesen wäre. Und wenn heute die Mädchen in Hotpants herumlaufen, so so brachte unser Blut schon ein nacktes Knie in Wallung:
„Ich hab dein Knie geseh’n,
Das durfte nie gescheh’n…“
Sogar die Schaufensterpuppen mussten während des Umdekorierens verhüllt werden – wegen der Sittlichkeit.
Früher hatte eine Umarmung immer eine erotische Bedeutung. Seitdem da die Erotik auf der Strecke geblieben ist, ist das Umarmen zum allgemeinen Begrüßungsritual geworden, wo früher ein Handschlag üblich war.
Auch die Bilder von einst und jetzt sprechen eine deutliche Sprache: Die erotischen Aufnahmen von damals werden heute bestenfalls als niedlich empfunden. Pornos gab es früher nicht. Das hatte man nicht nötig. Viele Bilder in den heutigen Medien hätten früher zur Beschlagnahme geführt.
Man sieht also deutlich: die Luft ist weitgehend raus aus der Erotik.
Das Traurige ist: Die Männer wehren sich nicht gegen ihre schleichende Entmannung. Wenn man bedenkt, welches Theater die Schwulen ständig aufführen, um sich durchzusetzen, ist die völlige Apathie der Männer um so bemerkenswerter. Und wenn schon die Männer selber nichts tun, haben auch die Parteien keinen Grund, sich dieses Aussterbens der Männlichkeit anzunehmen. Wahrscheinlich müsste man die ganze Chemie aus den Nahrungsmitteln entfernen, um das empfindlichere Geschlecht zu schützen. Aber so etwas wäre in unserer lobbyhörigen Demokratie nicht durchsetzbar.

 

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