Homo-Ehe: So nicht!

Ringe
Wir reden ja zur Zeit dauernd von Leitkultur. Gehörte es nicht auch seit Jahrtausenden zu dieser Leitkultur, dass eine Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen wird? Dieses Stück Leitkultur wurde gestern in einem Hau-Ruck-Verfahren über Bord geworfen. Nichts gegen Schwule und Lesben! Aber hätte man das Problem nicht auch in Ruhe vielleicht anders lösen können, indem man die herkömmliche Ehe und die Homo-Ehe einem gemeinsamen Oberbegriff (z.B.: „Lebensgemeinschaften“) unterstellt und indem man Schwulen und Lesben die Adoption gestattet?
Aber wenn man schon die Ehe für alle einführen will: Hätte man dies nicht jedenfalls in verfassungsrechtlich einwandfreier Form machen können?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/29/homo-ehe-verlotterte-demokratie/
Das Theater, das im Bundestag noch typischerweise mit einem Konfettiregen abgeschlossen wurde, ist ein Zeichen für die „Verläppischung“, die immer mehr um sich greift und nun auch die Politik erfasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2010/07/10/volk-moeglichst-wenig-wissen-8947104/
Was wird nun passieren? Das Bundesverfassungsgericht wird sich mit der Ehe für alle befassen müssen und das Ergebnis steht fest: Dann wird alles sauber von vorn angehen, wie es sich gehört: erst eine Grundgesetzänderung und dann die Homo-Ehe.
Man soll ja eigentlich immer alles vom Ende her denken: Wenn die Schwulen und Lesben so sehr darunter leiden, dass sie bisher nur in Partnerschaften und nicht in Ehen zusammen leben können: Wird nicht der nächste Schritt sein, dass sie darunter leiden, mit „Herr“ oder „Frau“ angeredet zu werden, obwohl sie sexuell anders orientiert sind? Werden wir dann nicht diese Anreden abschaffen müssen und uns mit „Mensch“! ansprechen müssen? Ist also dem“Herren“ und der „Frau“ dasselbe Schicksal beschieden wie der Anrede „Fräulein“ für unverheiratete Frauen?
Abschließend noch ein Gedanke: Es wird bei der Homo-Ehe vielfach von Toleranz gesprochen. Aber wäre es nicht auch ein Zeichen von Toleranz, wenn die Schwulen und Lesben den Begriff der Ehe den Männern und Frauen überlassen hätten, die eine solche Verbindung eingehen?

3 Kommentare zu „Homo-Ehe: So nicht!

  1. Seit Jahrtausenden ist nun stark übertrieben. Schau einfach mal nach Griechenland oder Rom was so die letzten 2000 Jahre da so üblich war in Sachen Menschenrechte, Demokratie. Das hat das hier bei uns auch geprägt. Wer sich nicht als Herr oder Frau fühlt, muss sich auch Heute nicht so ansprechen lassen. Klage vor dem Verfassungsgericht müsste ein Bundesland einreichen. Welches Land will sich diese Blöße geben? Im Text der Verfassung, steht nichts von Mann und Frau drin und es gibt Urteile dieses Gerichts, die schon früher die Menschenrechte höher bewertet haben als das biologische Geschlecht.
    Es gibt wirklich wichtigere Dinge als Menschen zu verwehren eine Ehe einzugehen, nur weil sie das „falsche“ Geschlecht haben.

    1. Das ist doch nicht übertrieben, wenn ich feststelle, dass die Ehe eine Jahrtausende lange Tradition hat. Schau mal in die Bibel oder vergleichbare Traditionen anderer Kulturen.
      Klar, dass es immer schon Schwule gegeben hat. Die Bibel verdammt sie, aber Plato widmet ihr ein Loblied. Jedenfalls haben die Schwulen bisher nicht geheiratet.

      1. Zu Platons Zeiten hatten die Frauen kein Wahlrecht, Männer durften das nur wenn sie Boden besaßen, Kinder die nicht optimal aussahen wurden im Wald abgelegt. Knaben wurden als Lustsklaven gehalten usw.. So ein Loblied sagt also wenig aus. In der Bibel steht man soll seine Nachbarn überfallen und alle erschlagen. Die Frauen versklaven….
        Außerdem, es dürfen weiterhin hetero Paare heiraten und es bezieht sich nur auf den Akt im Standesamt. Eine Glaubensgemeinschaft kann davon unabhängig festlegen was sie unter Ehe versteht, wen sie traut usw.

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