Allergien selbst heilen

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Es ist ja interessant, was man durch den Einsatz von Computern alles heraus finden kann. Die Medizin wird wahrscheinlich dadurch völlig umgekrempelt. So las ich einmal in der Apotheken Umschau, dass es in Haushalten, in denen das Geschirr von Hand abgewaschen wird, halb so viele Allergien gibt wie in den Haushalten, in denen Spülmaschinen benutzt werden. Man nimmt an, dass das mit der Hand abgespülte Geschirr noch genügend Bakterien enthält, um das Immunsystem zu trainieren.
Da kann man nur staunen, wie kleine Ursachen große Auswirkungen haben können. Und das kann man sich bei der Bekämpfung von Allergien zunutze machen. Man muss nur die Kleinigkeit finden, die einen von der Allergie befreit.

Ich möchte Ihnen hier nun auf Grund meiner eigenen Erfahrungen Tipps zur Bekämpfung einer Allergie geben:
Nehmen Sie diese Krankheit von Anfang an ernst. Viele leiden an einer Pollen- oder Hausstauballergie mit leichten Symptomen: erst ein bisschen Augenjucken, dann etwas Schnupfen und ein wenig Kopfweh. Erst wenn dann die Symptome grippeartig werden oder Asthma hinzu kommt, gehen die Leute zum Arzt und lassen sich Antihistaminka verschreiben oder sich sogar desensibilisieren. Beide Methoden haben ihre Nachteile. Das Tablettenschlucken bekämpft nur die Symptome und die Desensibilisierung ist auch riskant: Wer beispielsweise gegen Hausstaubmilben desensibilisiert werden soll, ist wahrscheinlich zu Hause weiterhin den Milben ausgesetzt, so dass diese Heilmethode das Leiden sogar verstärken kann. Außerdem ist es durchaus so, dass die erfolgreiche Bekämpfung einer Allergie zur Folge haben kann, dass sich die Schwäche der Immunabwehr dann anders auswirkt. Man kann also dann eine Lebensmittel- oder Tierhaarallergie bekommen.
Ich litt unter einer Allergie und hatte alles hinter mir: Hausarzt, Allergologe, Uniklinik und schließlich konnte man mir nur den Rat geben, in eine allergen-freie Zone zu ziehen, beispielsweise auf die Kanaren.
Da ich mir ein Frührentnerleben auf einer Ferieninsel nicht gut vorstellen konnte, habe ich mich dann selbst intensiv mit dem Thema Allergien befasst: Ich stellte fest, dass doppelt so viele Menschen, die in Erdgeschosswohnungen leben, von Allergien betroffen sind, als die Bewohner höherer Wohnungen. Ich las, dass schon die Inka-Frauen ihre schniefenden Kinder an einen Südhang brachten. Das war für mich ausschlaggebend dafür, dass ich meinen Wohnsitz in einem Flusstal aufgab und an einen Südhang zog.
Außerdem hatte ich bei meinen privaten Studien erfahren, dass die Ernährung bei Allergien eine wichtige Rolle spielte. Ich ernährte mich daher etwa ein Jahr lang gemäßigt vegan, so gut es eben ging.
Und schließlich besann ich mich auf den guten alten Pfarrer Kneipp und badete jeden Morgen von März bis Oktober in einem eiskalten Gebirgsfluss.
Und siehe da! Es hat gewirkt. Ich bin nun seit 30 Jahren (toi, toi, toi!) gesund, obwohl ich wieder ganz normal lebe.
Und wenn Sie an einer Allergie leiden: Probieren Sie doch auch einmal alles aus, von dem Sie sich versprechen, dass es Sie wieder gesund macht. Ich garantiere Ihnen: Es wirkt! Manchmal sagt einem der eigene Körper am besten, was ihm gut tut.

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