Herr Schulz, kümmern Sie sich um mich!

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Herr Schulz, Sie haben anlässlich Ihrer Wahl gesagt, Sie würden sich
um jeden einzelnen Menschen kümmern, um jede Frau, um jeden Mann und um jedes Kind. Das hört sich gut an und hat mich gefreut, denn ich gehöre zu Ihrer Zielgruppe: Ich bin a) ein Mensch und b) ein Mann.
Wenn Sie sich also um mich kümmern wollen, hätte ich zunächst einmal dieses Anliegen: Jeder deutsche Haushalt ist durch die Niedrigzinspolitik um 20.000 Euro ärmer geworden. Ich betrachte dies als eine verbrämte Art von Diebstahl.
Wie wäre es denn, wenn Sie dafür sorgen würden, dass wir Bürger dieses Geld wieder zurück erhalten? Und wie wäre es weiter, wenn Sie die Schere zwischen Arm und Reich mal wieder ein wenig zu machen würden und zu einer Vermögens- und Einkommensverteilung zurück kehren würden, wie wir sie etwa vor 50 Jahren hatten? Das wäre doch nur gerecht, wo Sie doch dauernd von Gerechtigkeit reden.
Ach, es gäbe so vieles, was man ändern müsste, aber ich fürchte heute schon: Das wird nichts.
Übrigens
bleiben Sie bescheiden: Sie verdanken Ihren Höhenflug in erster Linie der Kanzlerinnenmüdigkeit: Die Kanzlerin selbst wirkt müde und das Volk ist auch ihrer müde geworden.

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