Germany first!

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„Nur derjenige hat den rechten Vorteil, der auch den Vorteil des anderen mitbedenkt.“
Chinesische Weisheit

Der amerikansiche Präsident hat die Welt erschreckt mit seinem Slogan: „America first!“ Besonders uns schreckhaften Deutschen ist das in die Glieder gefahren. Dabei sollte das ja selbstverständlich sein: Jedes Land schaut doch wohl ganz normalerweise auf seinen eigenen Vorteil – von Entwicklungshilfe einmal abgesehen. Und weil andere Länder das auch tun, kommt es zu Kompromissen, also zu Handelsabkommen. Auch die USA waren bisher ja kein Wohlfahrtsinstitut, wie Trump anscheinend glaubt, sondern sie haben Verträge geschlossen, bei denen jede Seite so viele Vorteile heraus geholt hat, wie es eben möglich war.
Wenn nun Trump sein Land abschotten will nach dem Motto „America first!“, dann müssten wir kontern und sagen „Germany first!“ Das Ergebnis wird dann so aussehen: Durch die Strafzölle würden deutsche Autos in den USA teurer. Aber im selben Verhältnis würden amerikanische Agrarprodukte durch Strafzölle genau so teurer. Die amerikanischen Farmer würden dann versuchen, konkurrenzfähig zu bleiben und ihre Waren verbilligen, Sie verdienen dann also weniger. Ähnlich wird es bei den deutschen Autoproduzenten sein. Am Ende wird keiner profitieren.
Vielleicht sollte Trump vor seiner America-first-Politik mal über die oben zitierte chinesische Weisheit nachdenken. Die Chinesen denken schon länger als die USA existieren.

 

 

 

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