Todeszonen überall

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Gerade findet wieder eine Vogelzählung statt. Und die macht uns bewusst, wie die Natur um uns stirbt. Noch vor 10 Jahren hatten wir so viele Stare in den Gärten, dass sich meine Nachbarin ein Gewehr kaufte, mit dem sich angeblich aber nur in die Luft schoss. Schon lange habe ich aber keinen einzigen Star mehr gesehen. Eine andere Nachbarin hat ein Vogelhäuschen im Garten, in dem immer ein reges Treiben herrschte. In meinem Apfelbaum hockte immer eine große Zahl Vögel und wartete geduldig, bis wieder ein Platz an der Futterstelle frei war. Und heute? Da schaut mal gelegentlich ein einziger Vogel vorbei. Kein Wunder, dass es so wenig Vögel gibt, denn durch die intensive Landwirtschaft sind die Regenwürmer von den schweren Traktoren platt gemacht worden oder in der übertriebenen Jauchedüngung ersoffen.
http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/regenwuermer-sind-ein-vernachlaessigter-bodenschatz-228692/
Schwalben und Fledermäuse, die früher zahlreich vorbei flogen, sind hier auch ausgestorben, denn die moderne Landwirtschaft hat ihre Nahrung, nämlich die Insekten, vernichtet. Früher brauchten wir vor dem Fenster immer ein Fliegengitter. Heute nicht mehr.
Und so könnte ich noch viel aufzählen. Aber es nützt ja doch nichts, denn der Mensch sieht nicht ein, dass auch er einmal dran kommt.

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