Asylrecht nicht mehr zeitgemäß

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Unsere Gutmenschen bilden sich auf das Asylrecht etwas ein. Dabei ist es völlig ungerecht: Wer dem Hungertod entfliehen will, bekommt im allgemeinen kein Asyl, denn dieses wird nur denen gewährt, die aus politischen Gründen zu uns kommen. Wenn man schon human sein will, müsste man doch in erster Linie die Hungernden retten, denn die politisch Verfolgten haben ja immerhin eine gewisse Chance, sich im eigenen Land verbergen zu können.
Das derzeitige Asylrecht ist nicht nur ungerecht: Es ist auch nicht mehr zeitgemäß. Die Genfer Flüchtlingskonvention kam unter dem Eindruck der Verhältnisse in der Nazizeit zustande. Damals waren es nur wenige, die sich ins Ausland absetzen konnten. Die Masse musste zu Hause in Deutschland bleiben: Männer mussten an die Front und konnten den Wehrdienst nicht verweigern. Und die Frauen und Kinder konnten dem mörderischen Bombardement der Alliierten nicht entfliehen.
Es ging also damals um wenige Menschen, denen Asyl gewährt wurde und diese hatte man bei der Genfer Konvention im Auge.
Heute dagegen sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Es ist unmöglich, dass wir davon nur ein paar Millionen bei uns aufnehmen könnten. Das würde unsere eigene Sicherheit, die immer obenan stehen müsste, gefährden. Das Asylrecht müsste daher den heutigen Verhältnissen angepasst werden. Doch entweder denken unsere Politiker nicht so weit oder sie trauen sich nicht, so etwas auszusprechen. Also wurstelt man sich irgendwie durch, indem man sich darüber, ob eine Obergrenze mit der Genfer Konvention vereinbar ist und ob man auf die integrationsfähigkeit abstellen darf. Diese Fragen müssten in einer Neufassung der Genfer Konvention geregelt werden anstatt dass die Staaten das Recht je auf ihre eigene Art missachten.
Und noch ein Gedanke sollte diskutiert werden: Wir fanden es normal, dass wir früher eine Wehrpflicht hatten. Heute gewähren wir denen, die sich in ihrer Heimat der Wehrpflicht entziehen, Asyl. Anscheinend gibt es in Afghanistan eine Wehrpflicht. Können wir es hinnehmen, dass sich die Wehrpflichtigen aus diesem Land absetzen und dass dann unsere Soldaten ihr Leben einsetzen, um deren Heimat zu verteidigen? Sollte man nicht für solche Fälle eine Ausnahmeregelung in das Asylrecht aufnehmen? „Um Gottes Willen!“ werden unsere Gutmenschen sagen und finden, man könne doch niemanden gegen sein Gewissen in den Krieg schicken. Diese Gutmenschen sollten sich aber fragen, ob sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass wir unsere Soldaten in fremde Länder schicken, wo sie den Job derer übernehmen, die es sich bei uns als Asylanten gut gehen lassen.

6 Kommentare zu „Asylrecht nicht mehr zeitgemäß

    1. Ist ja ganz interessant, aber ich hasse Video- und Audiobeiträge. Geschriebenes kann man überfliegen, bis man zu den interessanten Stellen kommt. Aber bei Videos muss man davor sitzen und warten.

      1. hei, DU darfst DIR erlauben, sein wie DU bist. musst DICH nicht entschuldigen für DEIN SEIN, doch darfst auch das.
        UND
        liebe DEINE nicht-leser wie DICH SELBST …hoho .. vielleicht erstmal zu Weihnachten ?
        grüsslinge von LUISE

      2. zum LESEN braucht man konzentration und diese braucht ENERGIE.
        zum video brauchste 1 X knöpfchen drücken.
        es heisst:
        seit handy hat sich das gehirn im bereich finger (-aktivität) vergrössert… höhö

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