Die Fehler der Frau Merkel

Merkel

Sie wird wohl wieder Kanzlerin werden trotz der Fehler, die sie gemacht hat:

  1. Ihr schlimmster Fehler war, dass sie am liebsten beim Irakkrieg der USA mitgemacht hätte. Aber das Volk war gescheiter und hat Schröder gewählt. Der Irakkrieg ist schuld daran, dass der gesamte Nahe Osten destabilisiert wurde und der IS so stark geworden ist. Vielleicht hat ja die Haltung der „gutbürgerlichen“ CDU Bush darin bestärkt, im Irak los zu schlagen.
  2. Der zweite Fehler war, dass sie nicht auf ihren Entwicklungshilfeminister gehört hat. Der hat immer wieder auf die schlimmen Zustände in den Flüchtlingslagern hingewiesen und darauf, dass man mehr zahlen müsse. Aber sie war zu geizig, um großzügig zu helfen. Dies hatte zur Folge, dass sich die Flüchtlinge auf den Weg nach Europa machten, um hier besser leben zu können, was nun ein Vielfaches kostet.
  3. Ihr „Wir schaffen das!“ wurde natürlich von den Flüchtlingen als Einladung verstanden, auch noch zu uns zu kommen.
  4. Und auch die langweilige Bürokratie ist daran schuld, dass der Flüchtlingsstrom nicht abreißt. Man hätte sofort alle verfügbaren Kräfte einsetzen müssen, um über die Asylanträge sofort zu entscheiden. Dann hätten beispielsweise die Afghanen gesehen, dass sie in der Regel wieder in ihre Heimat zurück geschickt würden. Eine rasche Abschiebung derjenigen, die kein Asyl bekommen, hätte viel menschliches Elend verhindert und uns auch eine ganze Masse von Flüchtlingen erspart. Wie viele dieser Flüchtlinge haben ihr Hab und Gut verkauft, um nach Europa zu kommen und dann nach langem Warten erfahren müssen, dass sie doch nicht hier bleiben dürfen.
  5. Die Resolution über den Genozid in Armenien hat das Verhältnis zur Türkei unnötig belastet, weil sie zur Unzeit beschlossen wurde. Wenn man schon Genozid-Resolutionen verfasst, sollte man doch eher bei sich selber anfangen und die Abschlachtung der Hereros als Untat Deutschlands brandmarken. Aber das tut man nicht, weil das Entschädigungsleistungen zur Folge hätte. Wenn man schon Resolutionen über so alte Kriegsverbrechen verabschieden will: Wie wäre es denn mit denen der Juden, die in der Bibel schildert werden? Da gäbe es noch viel Arbeit für unsere Gutmenschen.
  6. Die Kanzlerin ist mit dabei bei der Kungelei um den Posten des Bundespräsidenten. Dieses Verfahren ist ein Zeichen dafür, wie kaputt unsere Demokratie ist.
    Gerade treffen sich wieder die Koalitionsspitzen hinter verschlossenen Türen. Warum kann man das nicht demokratisch organisieren, indem sich Kandidaten melden und die Bundesversammlung dann abstimmt?
  7. Die Sturheit, mit der sie sich gegen eine Obergrenze stemmt, belastet unnötig das Verhältnis zur CSU und ist Wasser auf den Mühlen der Rechtspopulisten. Auch die Kanzlerin wird es nicht hinnehmen wollen, dass womöglich die Flüchtlinge die Mehrheit in Deutschland bilden. Also wird auch sie irgendwo eine Grenze ziehen müssen. Sie müsste also sagen: „Lieber Horst Seehofer, du hast recht mit der Forderung nach einer Obergrenze. Wo wir diese aber festsetzen, entscheiden wir, wenn der Flüchtlingsstrom zu stark anwächst.“

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