Der Bauer – ein Landschaftsversauer

Diesem Thema habe ich schon den Beitrag „Bayern kaputt“ gewidmet.
Jahr für Jahr werden die Maisfelder in unserer Landschaft mehr. Wo man früher einen freien Blick über die Felder hatte, versperren nun Maisfelder den Ausblick:

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(Man muss ja direkt dankbar sein, wenn hier noch kein Energiemais angebaut wird, der ja vertrocknet und dann die Landschaft noch mehr veröden lässt.)

Und wenn dann das Maisfeld zu Ende ist, sieht es auf einmal anders aus:

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Das ist zwar keine Vorzeigelandschft, die sich nun auftut, aber man fühlt sich befreit.
Nun gibt es auf einmal Menschen, die sich zur Wehr setzen: In den Nachrichten wird gemeldet, dass in etlichen Maisfeldern Eisenstücke versteckt wurden, die die landwirtschaftlichen Maschinen beschädigen. Man nimmt an, dass das ein Protest gegen die Biogaswerke ist. Es ist ja auch nicht hinnehmbar, dass wir Pflanzen, die Nahrung für Hungernde bieten könnten, für unsere Energieverschwendung benutzen.

Einst waren die Bauern Landschaftspfleger. Heute machen sie die Landschaft kaputt:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=odeszone
https://wordpress.com/post/autorenseite.wordpress.com/20724900
Sie vergiften das Grundwasser durch Überdüngung der Wiesen:
http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/nitrat-100.html
Sie belasten es zusätzlich mit Glyphosat.
Sie versauen unsere Seen. Früher konnte man im Chiemsee auch an der tiefsten Stelle auf den Grund sehen. Heute trüben Algen das Bild. Der Seeboden muss nun mit zwei Spezalschiffen gemäht werden. (s. „Bayern kaputt“)

 

 

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