Kinderarmut: Nicht so schlimm?

Kinder

Passend zum Zitat des Tages hier noch ein Beitrag zum Thema:

Mehr als ein Viertel aller Kinder in der EU ist laut Eurostat von Armut bedroht, genau sind es 27,4 %. Zwei Jahre zuvor waren es noch 27,2 %. Alles nicht so schlimm, wird mancher denken. Was soll man sich über läppische 0,2% Anstieg aufregen? Immerhin sind es aber 200.000 Kinder, die zusätzlich verarmt sind. Was aber das eigentlich Traurige an den Zahlen ist, ist dies: Der Trend geht abwärts, obwohl wir einen Aufschwung hatten. Aber die zusätzlichen Gewinne aus dem Aufschwung werden von den Blutsaugern abkassiert.

In Deutschland sind nun rund 2,27 Millionen, also 140.000 Kinder mehr von Armut bedroht als zwei Jahre zuvor. Damit stieg der Anteil der armen Kinder von 18,2 Prozent auf 19,3 Prozent.
Natürlich ist in unserem reichen Land der Anteil armer Kinder geringer als beispielsweise in den südlichen Ländern der EU. Aber der eklatant stärkere Anstieg der Kinderarmut in Deutschland kann doch nur damit erklärt werden, dass hier der „Raubtierkapitalismus“ fünfmal stärker zugreift als im Durchschnitt der EU.

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